DTM

Strategie und Reifen enorm wichtig - Spengler: Nicht das Ende der Welt

Bruno Spengler weiß, dass Strategie und Reifenwahl von Startplatz vier aus entscheidend sein werden.
von Fabian Schneider & Frederik Hackbarth

Motorsport-Magazin.com - Bruno Spengler hat es zwar auch in Brands Hatch nicht ins vierte Qualifying geschafft, erbte letztlich aber immerhin einen Startplatz in der zweiten Reihe und geht damit als heißer Podest-Anwärter in das zweite Rennen der DTM-Saison 2013. Ganz rund lief es für den Kanadier heute nicht, für den Sonntag ist er dennoch zuversichtlich.

"Heute haben wir in allen Sessions ein wenig Mühe gehabt, ich hatte leichte Balance-Probleme", so Spengler im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. "Am Ende haben mir sieben Tausendstel für Q4 gefehlt, das ist nicht viel. Ich bin nicht unzufrieden, denn von Platz vier kann man noch nach vorne kommen."

Die Arbeit des Teams an der Boxenmauer ist noch schwieriger und wichtiger geworden.
Bruno Spengler

Gerade aufgrund der neuen Reifen sei vieles möglich. "Die Arbeit des Teams an der Boxenmauer ist noch schwieriger und wichtiger geworden. Durch die vielen Änderungen ist die Rennstrategie sehr schwierig geworden", weiß auch der amtierende Meister. Gerade die Reifen könnten in Brands Hatch für den Unterschied sorgen.

"Speziell wenn ein Fahrer auf alten Reifen unterwegs ist und der Hintermann auf Optionsreifen, dann ist überholen möglich", glaubt Spengler. "Auch wenn die Pole immer besser ist, ist Startplatz vier nicht das Ende der Welt. Man muss es nehmen wie es kommt." Im Vergleich zu Hockenheim hofft der BMW-Pilot dieses Mal nur auf ein wenig mehr Glück - beim Auftakt wurde sein Unterboden durch Trümmerteile beschädigt und die Balance des Autos so verändert.


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