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DTM

Änderungen haben den Unterschied gemacht - Farfus im Training noch unzufrieden mit dem Auto

Nach dem Training und selbst nach seinem ersten Run in Q1 hätte Augusto Farfus nicht gedacht, dass er es in Brands Hatch in Q4 schaffen würde.
von Annika Kläsener

Motorsport-Magazin.com - Der Auftaktsieger aus Hockenheim, Augusto Farfus, musste sich im Qualifying zum zweiten Saisonrennen in Brands Hatch Markenkollege Martin Tomczyk sowie Audi-Pilot Mike Rockenfeller geschlagen geben. Weil Tomczyk aber wegen eines zu leichten Autos aus der Wertung genommen wurde, startet Farfus von Rang zwei. Der Brasilianer sprach von einem harten Wochenende, bei dem er zunächst nicht mit dem BMW M3 DTM zufrieden war. "Wir haben versucht, das Auto im Training zu verbessern. Es war sehr hart heute Morgen, wir haben unterschiedliche Richtungen probiert", berichtete Farfus. "Das Auto hat mir zunächst nicht gefallen, aber wir haben ein starkes Team und haben gute Änderungen vorgenommen und das hat den Unterschied ausgemacht."

Ich nehme das gerne, es ist wichtig, vorne zu sein.
Augusto Farfus

Es habe zwischen dem Training und dem Qualifying zahlreiche Änderungen gegeben und auch innerhalb des Zeitfahrens habe sich einiges getan. Mit der Pace auf dem ersten Satz Reifen habe er nicht erwartet, es bis in Q4 zu schaffen, gestand Farfus. Daher war er ursprünglich mit Startplatz drei, nur 39 Tausendstel hinter Tomczyk, durchaus zufrieden. "Ich nehme das gerne, es ist wichtig, vorne zu sein", so der BMW Team RBM-Pilot, der Teamkollege Joey Hand auf Rang vier verwies. "Es braucht hier nicht viel, ein paar Hundertstel machen den Unterschied."

Für das Rennen am Sonntag nahm sich Farfus, der meinte, er sei nun happy mit der Balance seines Boliden, einen sauberen Start vor. "Es ist ein langes Rennen", blickte er auf die 98 Rennrunden voraus. "Wir brauchen eine gute Strategie, einen guten Start und gute Stopps. Es ist wichtig, Punkte mitzunehmen und das ist mein Ziel."


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