Bereits im zweiten Rennen nach der langen DTM-Auszeit konnte sich BMW die Pole Position sichern. Neben Bruno Spengler sorgte Augusto Farfus dafür, dass die komplette erste Startreihe am Lausitzring vom Münchner Autohersteller eingenommen wird, was Motorsportdirektor Jens Marquardt ganz besonders freute.
"Das ist ein unbeschreibliches Gefühl, wir sind natürlich wahnsinnig stolz. In der Comeback-Saison gleich im zweiten Rennen auf die Pole zu fahren, ist unglaublich", lautete Marquardts erste Reaktion auf das Qualifyingergebnis. Sein Dank galt der BMW-Mannschaft, die es nach dem schwierigen Auftakt in Hockenheim erst ermöglicht hatte, bereits eine Woche später so stark aufzutreten. "Ich habe nur daran gedacht, sechs Autos hier her zu bekommen", verriet der 44-Jährige.
Lediglich 43 Tausendstel trennten die ersten drei Fahrer - ein Umstand, der auch Marquardt nicht kalt ließ. "Dass das in diesem Herzschlag-Qualifying so hingehauen hat, ist klasse. Bruno mit seiner Pole und Augusto haben die richtige Antwort auf das letzte Wochenende gegeben", betonte er. "Wir haben einen fantastischen Job gemacht, das ist der absolute Hammer."
Jedoch ist man bei BMW vorgewarnt, dass es im Rennen deutlich anders als im Qualifying ausgehen kann, stand doch schon in Hockenheim Dirk Werner auf der dritten Startposition, um dann im Rennen weit zurückzufallen. "Wir werden den anderen nicht um die Ohren fahren", bremste Marquardt die Euphorie.

diese DTM Nachricht