DTM

Freude am Fahren - Rookies überzeugen beim BMW-Test

René Rast, Jean-Karl Vernay und Richie Stanaway erlebten am Lausitzring eine erste Kostprobe vom BMW M3. Die Rookies überzeugten.

Motorsport-Magazin.com - Im Rahmen der Vorbereitung auf die DTM-Saison 2012 hat BMW Motorsport auf dem EuroSpeedway Lausitz einen weiteren Drei-Tages-Test absolviert. Auch dieses Mal waren drei M3 im Einsatz, die von den Teams Schnitzer, RBM und RMG betreut wurden. Neben Augusto Farfus, Andy Priaulx, Jörg Müller und Dirk Werner bekamen René Rast, Jean-Karl Vernay und Richie Stanaway die Chance, das Auto zu testen.

"Mir hat der Test viel Spaß gemacht, es war eine super Erfahrung", freute sich Rast. "Ich habe mich im gesamten Team sehr wohl gefühlt und konnte viel lernen. Generell bin ich mit meiner Leistung zufrieden." Der Porsche Supercup-Fahrer glaubt, die Erwartungen seines Teams erfüllt zu haben. "Das Auto ist gutmütig und macht Spaß zu fahren. Zwar sind insbesondere die Dynamik und die starken Bremsen schon etwas anderes, als die Fahrzeuge, in denen ich bisher unterwegs war, aber ich konnte mich schnell einstellen und immer weiter ans Limit gehen."

Das Auto ist gutmütig und macht Spaß zu fahren.
René Rast

Der Franzose Jean-Karl Vernay hatte bereits nach seinem Abschied aus der Formel 3 von einem DTM-Einstieg geträumt. "Es ist großartig, dass ich hier sein durfte und die Chance bekam, den BMW M3 DTM zu testen", sagte er. "Das war mein erster richtiger Test in einem Tourenwagen. Der BMW M3 DTM ist faszinierend, besonders der Abtrieb und der Grip. Ich denke, meine Rundenzeiten waren in Ordnung, ich konnte sie im Verlauf der Tests immer weiter steigern. Ich konnte ein gutes Gefühl für das Auto entwickeln."

Auch für Richie Stanaway war der DTM-Test mit BMW eine tolle Erfahrung. "Schon als Kind habe ich davon geträumt, einen DTM-Rennwagen zu fahren", so der Neuseeländer. "Die Unterschiede zwischen einem Formel-Fahrzeug und dem BMW M3 DTM sind riesig. Er wiegt fast doppelt so viel und hat sehr viel mehr Abtrieb." Zudem unterschieden sich die Kurvengeschwindigkeit sowie die Bremspunkte von der Formel 3. "Ich musste meinen Fahrstil also anpassen, glaube aber, eine solide Leistung abgeliefert zu haben."


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