Filipe Albuquerque konnte in seinem vierten DTM-Rennen für Audi den ersten Punkt gewinnen. Von Position acht gestartet, und damit in den Punkten, gelang es dem Portugiesen diese Position auch bei Zielüberfahrt zu haben. "Ich fühle mich sehr glücklich. Der erste Punkt ist phantastisch, dieses Ziel habe ich seit langer Zeit verfolgt", freute sich der Rookie.
Schon öfter hätte er die Chance gehabt, aber nie hatte es geklappt. "Hier auf dem Lausitzring hatte ich von Anfang an eine gute Geschwindigkeit. Ich war konstant in den Top-8", erklärte der Audi-Pilot, der sich, nach einem schlechten Rennstart, über gute Boxenstopps und Out-Runden wieder nach vorne kämpfte. Zudem fuhr er in seinem Jahreswagen die drittschnellste Runde des Rennens.
Problem: Konstante Rundenzeiten
Doch dieses Ergebnis soll noch nicht das Ende der Fahnenstange sein, denn der Portugiese sieht noch viel Potential. "Mein Problem war es konstante Rundenzeiten zu fahren. Aber es ist ein Lernprozess und ich bin hier um zu lernen. Ich mache alles Schritt für Schritt", erklärte Albuquerque. "Und definitiv werde ich besser und besser, das ist das Wichtigste und das, was ich vom Lausitzring mitnehme. Ich möchte stärker und stärker werden."
Schwieriges Wochenende für Frey
Diese Gedanken macht sich sicherlich auch seine Markenkollegin Rahel Frey. Aus Position 18 ins Rennen gegangen, kam sie als 15., und damit Letzte ins Ziel. Schon der Start gelang nicht gut. "Ich habe nicht mal die Ampel gesehen. Das kann doch nicht sein?", zeigte sie sich ungläubig über die Gegebenheiten am Lausitzring. "Wir haben es halt per Funk gemacht, aber es gibt dann immer eine Verzögerung. Wenn er sagt go!, dauert es, bis du dann reagierst."
Wenngleich Frey mit ihrem dritten Stint zufrieden war, da zu dieser Zeit ihre Runden sehr konkurrenzfähig waren, war sie insgesamt nicht begeistert. "Unter dem Strich war es trotzdem ein schwieriges Wochenende", verriet die Schweizerin, nahm aber das Positive mit:"Wir haben uns durchgekämpft und das ist wichtig und zählt."

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