Oliver Jarvis muss weiter auf seinen ersten Podiumsplatz in dieser Saison warten. Der Audi-Pilot landete am Lausitzring auf Rang fünf - doch seiner Meinung nach wäre das Podium drin gewesen. "Wir hätten heute auf dem Treppchen stehen sollen", ärgerte er sich im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com ein wenig. "Mit der richtigen Strategie wäre das möglich gewesen."
Doch zwischen dem Briten und einem besseren Resultat lag Jamie Green. "Er war im Mittelsektor so langsam, ich kam einfach nicht vorbei", so Jarvis. Er musste warten, bis sein Mercedes-Rivale in die Boxengasse abbog. "Ansonsten wären wir definitiv aufs Podium gefahren", war Jarvis überzeugt. Green selbst fand seine Rennpace auch nicht überragend - das Auto funktionierte an diese Sonntag nicht wie erhofft.
Er gab zu, dass die Boxenstopp-Strategie seines Teams nicht so gut gewesen sei. "Ich hatte etwas Pech, dass ich dadurch ein paar Positionen verloren habe", meinte der Mercedes-Starter. Davon sollte zumindest Jarvis profitieren.
Am Ende gab er sich mit dem fünften Platz zufrieden. Zwar war er seinem Vordermann Gary Paffett auf den Fersen, doch für ein Überholmanöver reichte es nicht. "Ich hatte Untersteuern, als ich Gary fast hatte", erklärte Jarvis. Deshalb sei er lieber auf Nummer sicher gegangen und die Punkte heil nach Hause gefahren.
Jarvis betonte, dass er sich im Laufe der Saison kontinuierlich verbessert habe. "Schon in Zandvoort hatte ich mehr Performance gefunden, obwohl man das auf der Strecke nicht so gesehen hat", erinnerte er sich zurück. "In Spielberg habe ich einen weiteren, großen Schritt gemacht."

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