Nach zwei Jahren als DTM-Champion musste Timo Scheider den Meisterpokal heute an Paul Di Resta abgeben. Doch auch wenn es in diesem Jahr nichts mit der Titelverteidigung wurde, konnte der zweifache Meister zufrieden mit dem Ende der Saison sein - schließlich hat er es ein weiteres Mal auf das Podium geschafft.

Dabei hat es rund 24 Stunden vor dem Rennstart gar nicht so gut für den Audi-Mann ausgesehen. "Platz drei nach meinem Horrorcrash im Qualifying, damit kann ich wirklich zufrieden sein. Wir haben wieder zu unserer Leistung gefunden", so Scheider gegenüber der ARD. Mit einem weiteren Podestergebnis im Gepäck könne man nun ganz gemütlich die Sachen packen und ruhig schlafen.

Mit einer besseren Startposition wäre vielleicht noch mehr möglich gewesen. "Wäre ich aus der ersten Reihe gestartet, hätte ich um den Sieg kämpfen können", berichtet Scheider, der nach dem Rennen erneut ein großes Lob an seine Mechaniker aussprach, die bis 7:00 Uhr morgens am demolierten Auto geschraubt hatten.

Ein Lob gab es auch an den neuen Meister Paul Di Resta, vor allem aufgrund der starken zweiten Saisonhälfte. Traurig sei er allerdings nicht: "Es war ja schon früh klar, dass wir die Meisterschaft abhaken können." Traurig wäre Scheider auch nicht, wenn Paul Di Resta in die Formel 1 wechseln würde, denn "hätten wir einen Gegner weniger, den wir schlagen müssten."