David Coulthard und die Wundertüte DTM: Jedes Rennen lernt er etwas Neues. In Hockenheim fuhr er erstmals ein Qualifying im Regen. "Heute Morgen hatte ich nasse Füße, weil das Wasser ins Cockpit floss. Ich dachte, dass man in diesen Autos trocken ist!"
Trotzdem: Coulthard gefällt es in der DTM. "Ich möchte auch 2011 weiter fahren", sagt er. Wenn es nicht klappe, sei es nicht schlimm, er habe eine gute Karriere gehabt und werde nicht in Tränen ausbrechen. "Ich möchte niemandem die Möglichkeit wegnehmen. Aber die DTM ist eine sehr gute Meisterschaft, es fehlen nur noch ein paar mehr Hersteller, um mehr verschiedene Autos zu haben."
Albtraum Ralf
Mit BMW steigt 2012 ein weiterer Hersteller ein. "Ich möchte dann dabei sein, weil dann alle neue Autos haben und ich sehe kann, ob ich Tourenwagen drauf habe oder nicht." Im kommenden Jahr werde sich nicht viel ändern. Die Autos bleiben unverändert. "Jamie (Green) wird also wieder am Norisring gewinnen."
Sollte die Anzahl der Autos pro Hersteller 2012 sinken, könnte Coulthard Cockpit wackeln - wenn er keine Leistung bringt. "Dann bin ich wahrscheinlich draußen und fahre Seat Leon Supercopa", scherzt er. "Es gibt eben Fahrer wie Mika (Häkkinen) und Jean Alesi, die ihr drittes Rennen gewonnen haben, und Fahrer wie Ralf, der ein totaler Albtraum bislang war. Er hat in der DTM noch nichts gerissen - aber das gilt auch für mich."



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