In Zandvoort konnte Bruno Spengler sowohl im Qualifying als auch im Rennen nicht überzeugen. Immerhin nahm der Tabellenführer noch zwei Punkte aus Holland mit - in England sieht es dagegen viel besser für den Kanadier aus. Im Qualifying von Brands Hatch landete Spengler auf dem zweiten Platz.

"Das war ein wichtiges Resultat, denn eigentlich ist Brands Hatch eine Strecke, die mir nicht so gut liegt", sagte Spengler zur ARD. "Wir haben aber ein gutes Setup gefunden und einen tollen Job gemacht, ich bin sehr froh in der ersten Reihe zu stehen."

In Brands Hatch sei eine gute Startposition wichtig, weil das überholen fast unmöglich ist. Bei noch fünf ausstehenden Rennen will sich der Gesamtführende jedenfalls keinen großen Druck machen. "Abgerechnet wird am Saisonende. Ich freue mich einfach auf die nächste Rennen und auch auf morgen, ich will das Maximum erreichen", so Spengler.

Aus den letzten zwei Jahren weiß Timo Scheider, wie man mit dem Druck als Tabellenführer umgeht. In diesem Jahr sieht es für Scheider nicht so gut aus, auch wenn er heute hinter Spengler auf den dritten Platz fuhr.

"Auf neuen Reifen war das Auto sehr gut, im letzten Segment lief es nicht ganz perfekt", erläutert Scheider. "Unser Ziel waren die ersten beiden Reihen und da stehen wir nun auch. Die Tendenz zeigt klar nach oben, für uns war es wieder ein gutes Qualifying."