Ob Paul Di Resta am Sonntag den anherrschenden Pole-Fluch in der DTM brechen kann? In Zandvoort würgte Timo Scheider den Motor ab, am Nürburgring verlor Mattias Ekström am Start mehrere Positionen und auf dem Stadtkurs in Nürnberg legte Ralf Schumacher einen Frühstart hin.

Davor stand Di Resta selbst auf der Pole-Position, verlor den sicheren Sieg auf dem EuroSpeedway aber beim Boxenstopp. Nun will es der Schotte erneut wissen, auch wenn wieder Bruno Spengler neben ihm steht. "Wir haben schon das ganze Jahr einen Sieg verdient, hoffentlich klappt es morgen", sagt der Mercedes-Mann nach dem Qualifying.

In allen vier Segmenten und im Freien Training war Paul Di Resta der schnellste Fahrer, sogar ein Fahrfehler konnte ihn nicht stoppen. "Wie im Vorjahr hat mir das Team ein tolles Auto hingestellt und wir haben es schon wieder geschafft", freute sich Di Resta in der ARD, nachdem er seine Pole aus der Saison 2010 wiederholte.

"Es ist heute einfach alles richtig gut gelaufen. Ich war überrascht, dass ich im Qualifying so einen Vorteil hatte. In jeder Session bin ich nur eine fliegende Runde gefahren und kam immer auf den ersten Platz", resümierte der Schotte.