Mit Startplatz drei als zweitschnellster Mercedes ist Paul Di Resta zufrieden und zuversichtlich für den Sonntag, vor ihm steht aber der 'falsche' Teamkollege.

"Ich bin nicht ganz zufrieden mit der Runde im Q4 aber P3 ist eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Wenn es morgen trocken bleibt habe ich zwar keinen Vorteil auf der sauberen Seite, aber wenn wir das Auto noch etwas verbessern können und mir ein guter Start gelingt, ist das Podium möglich. Viele Punkte für Mercedes zu holen ist für die Meisterschaft wichtig!"

Weniger zufrieden mit dem Ergebnis des Qualifikation scheint Di Restas Chef Norbert Haug zu sein. Der Motorsportchef von Mercedes-Benz leidet besonders mit dem schnellsten Pferd in seinem Stall, Bruno Spengler.

Dass der Meisterschaftsführende nicht über Startplatz sieben hinauskam wurmt Haug: "Bruno fuhr in Q2 die schnellste Zeit des Tages, es ist ärgerlich dass es später nicht noch einmal geklappt hat. In Q3 waren Paul und Gary schneller, als am Ende, also wäre auch bei ihnen mehr möglich gewesen. Morgen ist ein guter Start für alle wichtig, dann könnte es wieder ein interessantes Rennen werden. Es wird oft gesagt, Zandvoort sei eine Audi-Strecke aber die Ergebnisse der vergangenen Jahre sprechen eine andere Sprache, das wollen wir auch morgen beweisen."