Ralf Schumacher hat es nicht leicht. Obwohl er schon eineinhalb Jahre für das Werksteam von Mercedes in der DTM unterwegs ist, hat er in den Rennen der Saison 2009 und 2010 bisher keine Top-Resultate erreicht. Seine Teamkollegen gewinnen dagegen immer wieder Rennen und stehen regelmäßig auf dem Podium.
"Bisher habe ich bei ihnen keine Schwächen festgestellt", muss Schumacher zugeben. Aber wie genau würde er seine drei Teamkollegen einschätzen? Was macht Bruno Spengler aus? Wie schlagen sich die beiden Briten Gary Paffett und Paul Di Resta?
"Ich glaube, dass Paul und Gary ihre Stärken im Zweikampf haben. Gerade Gary lässt einem sehr wenig Platz auf der Strecke, wenn es darauf ankommt. So geht er oft als Sieger aus einem Zweikampf hervor", denkt der ehemalige Formel 1-Fahrer.
Spengler ordnet Schumacher dagegen ganz anders ein: "Bruno ist eher der sensiblere Typ. Aber wenn bei ihm alles läuft, dann ist er sehr schnell und konstant." Wie gut der Kanadier das drauf hat, zeigt ein Blick auf die aktuelle DTM-Wertung.
Beeindruckend findet Schumacher auch die Leistung von Di Resta, der immer wieder für Force India ins Formel 1-Cockpit steigt. "Er kommt vom F1-Test, steigt wieder ins DTM-Auto und ist direkt schnell unterwegs", staunt Schumacher. "Er hat eine aktive Doppelbelastung, aber meistert sie sehr gut. Ich habe gedacht, dass es problematischer für ihn werden könnte..."

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