Dakar

Rallye Dakar 2019: Zeitplan, Strecke und Starter

Die Rallye Dakar 2019 startet am 7. Januar in Peru. Die vollständige Route, der Zeitplan und die wichtigsten Starter in der Übersicht.
von Redaktion Motorsport-Magazin.com

Motorsport-Magazin.com - Die Rallye Dakar hat 40 Tage vor dem Start die offizielle Route für 2019 bekanntgegeben. Insgesamt stehen bei der kommenden Auflage zwischen 7. und 17. Januar nur zehn Etappen auf dem Programm. Zum ersten Mal in der Geschichte gibt es mit Peru nur ein einziges Austragungsland.

Rallye Dakar 2019: Die Route im Überblick: (02:42 Min.)

Daher fällt die Gesamtstrecke der Dakar 2019 auch deutlich kürzer aus als in den vergangenen Jahren. Insgesamt stehen nur rund 5.600 Kilometer auf dem Programm, von denen für die Autos und SxS 2.961 km, für die Motorräder und Quads 2.889 km und für die Trucks 2.959 km als Sonderprüfung in die Gesamtwertung einfließen.

Start und Zieldurchfahrt erfolgen in Lima, der Ruhetag am 12. Januar findet in Arequipa statt. Unmittelbar davor steht für alle Klassen am 10./11. Januar eine Marathon-Stage auf dem Programm, bei der über Nacht im Biwak keine Mechaniker an den Fahrzeugen arbeiten dürfen, sondern nur die Fahrer (und Co-Piloten) selbst. An diesen Tagen trennt sich auch die Strecke der Klassen. Während die Motorräder und Quads Moquega anfahren, geht es für Autos, SxS und Trucks nach Tacna.

Rund 70 Prozent der Strecke sollen durch Sanddünen führen, womit man die diesjährige Rallye Dakar schwieriger als in den vergangenen Jahren gestalten möchte. Auf der offiziellen Webseite wird der Marathon-Klassiker daher bereits mit "Two weeks of sand" angekündigt.

Dakar 2019: Strecke & Zeitplan

Datum Start - Ziel Distanz (Km) Wertung (Km)
07.01. Lima - Pisco 331 84
08.01. Pisco - San Juan de Marcona 554 342
09.01. San Juan de Marcona - Arequipa 799 331
10.01. Arequipa - Tacna/Moquega 664 (A+T) / 511 (M+Q) 352
11.01. Tacna/Moquega - Arequipa 714 (A+T) / 776 (M+Q) 452 (A+T) / 345 (M+Q)
12.01. RUHETAG
13.01. Arequipa - San Juan de Marcona 810 (A+T) / 839 (M+Q) 291 (A+T) / 317 (M+Q)
14.01. San Juan de Marcona 387 323
15.01. San Juan de Marcona - Pisco 576 361
16.01. Pisco 410 (A+M+Q) / 408 (T) 313 (A+M+Q) / 311 (T)
17.01. Pisco - Lima 358 112
Auto & SxS 5.603 2.961
Motorrad & Quad 5.541 2.889
Trucks 5.601 2.959

Anmerkung: A = Auto & SxS, T = Truck, M = Motorrad, Q = Quad

Starterliste der Rallye Dakar

Peugeot nimmt nach zuletzt drei Siegen in Folge 2019 nicht mehr an der Rallye Dakar teil. In die Favoritenrolle brachte sich damit X-raid Mini, die nach dem Ausstieg der Franzosen deren Fahrer-Prominenz unter Vertrag nahmen. So pilotieren Carlos Sainz, Stephane Peterhansel und Cyril Despres bei der kommenden Dakar-Auflage jeweils einen der drei Mini John Cooper Works Buggies.

Darüber hinaus bringt die X-raid-Truppe fünf allradgetriebene John Cooper Works Rally an den Start, die von Nani Roma, Jakub Przygonski, Yazeed Al-Rajhi, Orlando Terranova und Boris Garafulic gesteuert werden. Mini nimmt den ersten Gesamtsieg seit 2015 mit insgesamt acht werksunterstützten Boliden in Angriff und stellt somit die größte Fraktion aller Hersteller.

Viele Herausforderer bleiben bei dieser Armada nicht mehr übrig. Toyota darf sich mit dem Trio Nasser Al-Attiyah, Giniel De Villiers und Bernhard Ten Brinke, die im Vorjahr alle drei zumindest eine Etappe gewannen, wohl noch die größten Chancen im Kampf gegen Mini ausrechnen.

Sebastien Loeb bringt im Privatteam von PH Sport einen Peugeot 3008 DKR an den Start, der aber lediglich auf dem technischen Stand des Siegerautos aus 2017 sein wird. Auch der ehemalige JWRC-Champion Martin Prokop ist wieder mit seinem Ford Raptor am Start.

Prominente Starter der Auto-Wertung:

Nr. Fahrer Beifahrer Auto
300 Carlos Sainz Lucas Cruz X-raid Mini John Cooper Works Buggy
301 Nasser Al-Attiyah Matthieu Baumel Toyota Hilux
302 Giniel De Villiers Dirk von Zitzewitz Toyota Hilux
303 Jakob Przygonski Tom Colsoul X-Raid Mini John Cooper Works Rally
304 Stephane Peterhansel David Castera X-raid Mini John Cooper Works Buggy
305 Martin Prokop Jan Tomanek Ford Raptor RS Cross Country
306 Sebastien Loeb Daniel Elena Peugeot 3008 DKR
307 Nani Roma Alex Haro Bravo X-raid Mini John Cooper Works Rally
308 Cyril Despres Jean Paul Cottret X-raid Mini John Cooper Works Buggy
309 Bernhard Ten Brinke Xavier Panseri Toyota Hilux
310 Orlando Terranova Bernardo Graue X-raid Mini John Cooper Works Rally
314 Yazeed Al-Rajhi Timo Gottschalk X-raid Mini John Cooper Works Rally
321 Boris Garafulic Filipe Palmeiro X-raid Mini John Cooper Works Rally

In der Motorrad-Wertung geht erneut Titelverteidiger KTM als Favorit an den Start. Die Österreicher konnten ihr Dream Team halten und haben mit Matthias Walkner, Toby Price und Sam Sunderland die letzten drei Gesamtsieger im Aufgebot. Daneben starten auch Fahrer wie Stefan Svitko, Laia Sanz oder Juan Pedrero Garcia auf KTM.

Der schärfste Rivale dürfte erneut Honda bleiben. Die Japaner bringen wieder ein großes Werksaufgebot mit Paulo Goncalves, Joan Barreda Bort, Kevin Benavides, Jose Ignacio Cornejo und Ricky Brabec an den Start. Für Yamahas Factory-Truppe starten neben Adrien van Beveren, der im Vorjahr zwischenzeitlich sogar die Gesamtwertung anführte, Franco Caimi und Xavier De Soultrait. Für die KTM-Tochter Husqvarna hält Pablo Quintanilla die Fahnen hoch, der junge Spanier Oriol Mena ist die Speerspitze des indischen Herstellers Hero.

Prominente Starter der Moto-Wertung:

Nr Fahrer Motorrad
1 Matthias Walkner KTM 450 Rally
2 Paulo Goncalves Honda CRF 450 Rally
3 Toby Price KTM 450 Rally
4 Adrien van Beveren Yamaha WR450F
5 Joan Barreda Bort Honda CRF 450 Rally
6 Pablo Quintanilla Husqvarna FR 450 Rally
7 Oriol Mena Hero 450 Rally
8 Franco Caimi Yamaha WR450F
10 Jose Ignacio Cornejo Honda CRF 450 Rally
11 Stefan Svitko KTM 450 Rally
14 Sam Sunderland KTM 450 Rally
15 Ricky Brabec Honda CRF 450 Rally
17 Laia Sanz KTM 450 Rally
18 Xavier De Soultrait Yamaha WR450F
47 Kevin Benavides Honda CRF 450 Rally

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