Kaum ein Modell steht so sehr für den SUV-Boom wie der Toyota RAV4. Seit über 30 Jahren prägt er das Segment, jetzt geht die Ikone in die nächste Runde. Statt radikaler Neuausrichtung setzt Toyota auf gezielte Weiterentwicklung – mit einem klaren Fokus auf Technik, Effizienz und Alltagstauglichkeit. Besonders im Mittelpunkt: der deutlich verbesserte Plug-in-Hybrid.

Design: Evolution statt Revolution

Optisch bleibt der neue RAV4 seiner Linie treu, wirkt aber in vielen Details geschärft. Die Front tritt kraftvoller auf, die Motorhaube zeigt mehr Präsenz, und die neu gestalteten LED-Rückleuchten verleihen dem Heck einen moderneren Auftritt. Toyota verzichtet bewusst auf Experimente und setzt stattdessen auf Wiedererkennung mit frischem Feinschliff.

Toyota, RAV4, PHEV
Foto: Toyota

Innenraum: Digital deutlich aufgewertet

Der größte Fortschritt findet im Cockpit statt. Mit der neuen Arene-Softwareplattform zieht moderne Rechentechnik ein: mehr Leistung, schnellere Reaktionen und deutlich bessere Konnektivität. Over-the-Air-Updates, Sprachsteuerung und ein digitaler Schlüssel gehören nun zum Standardrepertoire.

Toyota, RAV4, PHEV
Foto: Toyota

Auch bei der Hardware legt Toyota nach. Ein 12,3-Zoll-Kombiinstrument und ein bis zu 12,9 Zoll großer Touchscreen sorgen für ein zeitgemäßes Bedienerlebnis. Ergänzt wird das Ganze durch praktische Details wie kabelloses Laden und leistungsstarke USB-C-Anschlüsse.

Toyota, RAV4, PHEV
Foto: Toyota

Beim Raumangebot bleibt der RAV4 seiner Rolle als Familien-SUV treu. Fünf Erwachsene finden problemlos Platz, auch im Fond geht es großzügig zu. Ein kleiner Wermutstropfen: Der Kofferraum schrumpft auf 446 Liter, bleibt aber alltagstauglich. Immerhin ist die elektrische Heckklappe jetzt serienmäßig an Bord.

Plattform und Fahrwerk: Feinschliff im Detail

Die technische Basis liefert weiterhin die TNGA-Architektur, die bereits in der Vorgängergeneration für einen niedrigeren Schwerpunkt und mehr Stabilität sorgte. Für die neue Generation hat Toyota vor allem im Detail nachgelegt: eine steifere Karosseriestruktur, überarbeitete Aufhängungspunkte und komfortorientierte Dämpfer.

Toyota, RAV4, PHEV
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Zusätzlich kommt ein elektronisch gesteuertes Bremssystem zum Einsatz, das die Bremskraftverteilung optimiert und so sowohl Stabilität als auch Fahrdynamik verbessert. Der Fokus bleibt klar: souveränes, sicheres Fahrverhalten im Alltag.

Antrieb: Plug-in-Hybrid wird zum Hauptargument

Im Zentrum der Modellpflege steht der Plug-in-Hybrid. Er kombiniert einen 2,5-Liter-Vierzylinder mit einem starken Elektromotor und kommt auf eine Systemleistung von 272 PS. Neu ist dabei auch die Möglichkeit, den PHEV erstmals mit Frontantrieb zu fahren.

Toyota, RAV4, PHEV
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Entscheidend ist jedoch die Batterie: Mit 22,7 kWh wächst ihre Kapazität deutlich, was sich direkt in der Reichweite niederschlägt. Bis zu 137 Kilometer rein elektrisches Fahren sind nun möglich – ein Wert, der den RAV4 näher an vollelektrische Alltagsnutzung heranrücken lässt.

Auch beim Laden zeigt sich Fortschritt: Neben AC-Laden ist nun auch schnelleres Nachladen mit bis zu 50 kW möglich. Damit wird der Plug-in-Hybrid flexibler einsetzbar.

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Positionierung: Zurück im Wettbewerb

Mit einem Einstiegspreis ab rund 49.990 Euro positioniert sich der RAV4 Plug-in-Hybrid im oberen Bereich seines Segments, überzeugt jedoch mit einem gut abgestimmten und üppigen ausgestatteten Gesamtpaket.

Wer lieber Suzuki fährt: