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Debüt für den Aston Martin Valkyrie AMR Pro in Genf

Auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert Aston Martin sein neues Hypercar, den Aston Martin Valkyrie AMR Pro, der nur für die Strecke ausgelegt ist.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Aston Martin ist im Bereich der Luxus-Sportwagen und Oberklasse-Limousinen ein bekannter Name. In diesem Jahr feiert der britische Automobilhersteller eine Premiere. Mit dem Aston Martin Valkyrie AMR Pro hat der Hersteller sein bestehendes Hypercar für die Rennstrecke noch einmal deutlich optimiert.

Red Bull Racing-Technikchef Adrian Newey hat das extremster Straßenauto als Basis genommen und mit seinem Wissen und der Erfahrung aus gut 25 Jahren Formel 1 gemeinsam mit den talentiertesten Mitarbeitern von Aston Martin ein Rennauto geschaffen, dass sich vor den LMP1-Prototypen oder einem Formel-1-Boliden nicht unbedingt verstecken muss.

Unter der Haube steckt ein 6,5 Liter V12 Motor mit Energierückgewinnungssystem, der die utopische Gesamtleistung von über 1100 PS des Valkyrie erzeugt. Gleichzeitig wurde das Fahrzeug durch die Verwendung von Karbonverbundstoffen deutlich leichter gemacht. Die Scheiben bestehen dabei nicht aus Glas, sondern aus Polycarbonat, um das Gewicht weiter zu reduzieren, was die Gesamtmasse des Valkyrie AMR Pro auf nur noch 1000 kg senkt.

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Damit hat er ein Leistungsgewicht von mehr als einem PS pro kg, was nicht einmal von vielen Rennwagen erreicht wird. Gleichzeitig kann er mehr als sein Eigengewicht als Abtrieb erzeugen. Im visuellen Vergleich zum Aston Martin Valkyrie zeichnet er sich durch eine breitere Karosserie und größeren Flügelelementen aus.

Gerade einmal mit 360 km/h gibt Aston Martin die Höchstgeschwindigkeit des Valkyrie an, eine Marke die Bugatti und Koenigsegg mit ihren Hypersportlern locker überbieten. Doch eine hohe Topspeed war nie das Ziel. Denn auf der Strecke ist viel Abtrieb ein deutlich größerer Vorteil. Die extreme Aerodynamikkonfiguration erlaubt es dem Valkyrie sogar bei Kräften von 3G stabil in der Kurve zu liegen.

Damit aber nicht genug. Newey und das Aston Martin Team haben dem Valkyrie AMR Pro noch mehr mit auf den Weg gegeben, doch in Genf wollten sie noch nicht alles verraten. "Mit dem AMR Pro durfte ich außerhalb der Straßenlegalität arbeiten. Wir haben ein paar Tricks verraten, aber noch lange nicht alles. Daher lassen wir die Öffentlichkeit erstmal schätzen, welche Rundenzeiten er schafft. Ich kann aber sagen, sie sind beeindruckend", erklärte Newey.


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