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Bezahlbare Modelle, die sich Väter leisten können - Der Traum vom Sportwagen

Familienväter mit Kindern müssen oft auf einen Sportwagen verzichten. Sobald die Kleinen das Haus verlassen, darf Papa wieder vom Flitzer träumen.

Motorsport-Magazin.com - Sportautos gelten im Volksmund als ein Symbol der finanziellen Stärke. Wer sich ein solches Fahrzeug leisten kann, der steht finanziell gut da, glauben viele. Das Geld ist nicht immer das zentrale Problem. Es gibt Menschen, die sich einen Sportwagen leisten können, aber ihre Umstände ermöglichen den Kauf eines solchen Boliden nicht. Das klassische Beispiel: Väter. Sobald der erste Nachwuchs auf der Welt ist, nehmen sie Abschied von dem Wunsch nach einem PS-starken Fahrzeug und erwerben ein familienfreundliches Auto.

In vielen Fällen können sich Familien zusätzlich zum Familienauto keinen Sportwagen leisten - denken sie zumindest. Doch der Gebrauchtwagenmarkt ist groß und bietet bezahlbare Sportwagen an, die sich auch Väter leisten können.

Die beliebtesten Sportwagen 2016

Sportwagen-Ikone: Der Porsche 911 R - Foto: Porsche

Für Sportwagen war 2015 ein gutes Jahr. Der Absatz wuchs um 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 41.455 Fahrzeuge. Zwei Modelle dominierten die Absatzzahlen: Zwei Drittel des Jahres war der Porsche 911 der beliebteste Sportwagen. Die restlichen vier Monate verkaufte sich der Audi TT besser. Mit insgesamt 8.253 Neuzulassungen gewann trotzdem der Audi TT im Jahresvergleich (Porsche 911: 8.143 Einheiten). Auf dem dritten Platz positionierte sich das E-Klasse Coupé von Mercedes (5.289), gefolgt vom Mercedes SLK (3.813) sowie dem Porsche Boxster (2.331).

Zum Jahresbeginn 2016 zeigt sich der Audi TT von seiner starken Seite. 1.004 Fahrzeuge wurden zugelassen (plus 81,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Durch einen vergleichsweise warmen Jahresstart verkaufte Audi besonders viele Fahrzeuge. Der Porsche 911 liegt mit 541 verkauften Einheiten hinter dem Audi TT. Knapp dahinter folgt der Ford Mustang (500).

Insgesamt wurden im Januar 3.618 Sportwagen zugelassen. Hochgerechnet auf das gesamte Jahr würde dies 43.416 Fahrzeuge bedeuten, 4,73 Prozent mehr als im absatzstarken Vorjahr.

Der Traum vom Sportwagen hängt vom Budget ab

Der wachsende Markt von Sportwagen lässt die Hoffnung aufkommen, dass immer mehr Väter sich ihren Traum erfüllen. Viele von ihnen verfügen über die finanziellen Reserven. Familienväter mit kleinerem finanziellem Spielraum können sich beispielsweise einen Mazda MX-5 leisten. Selbst der Audi TT ist für sie nicht unbezahlbar (siehe nächster Abschnitt).

Männer müssen entscheiden, ob der Sportwagen ein Fahrzeug für das Wochenende wird oder den alten Pkw ersetzen soll. Im zweiten Fall müssen sie den Gebrauchten erst einmal verkaufen. Zu dieser Gruppe gehören beispielsweise Männer, deren Kinder ausgezogen sind. Sie sind älter als 40 Jahre und suchen ein neues Hobby, welches sie sich nun leisten können und für das sie ausreichend Zeit besitzen.

Beim Autoverkauf gibt es mehrere Möglichkeiten: Der klassische Verkauf an privat, an einen Händler oder Bekannten. Eine neue Möglichkeit findet man bei jetztautoverkaufen.de: Hier können Väter ihr Fahrzeug bewerten lassen und nach einer Prüfung durch einen Gutachter vor Ort an einen Händler verkaufen.

Der (nicht) hohe Preiseinstieg in die Sportwagenklasse

Der Audi TT in all seiner Sportwagen-Pracht - Foto: Audi

Das Auto ist verkauft, nun müssen sich männliche Verbraucher nur noch für ein Fahrzeug entscheiden. Audi TT und Porsche 911 sind die beliebtesten Sportwagen bei deutschen Autofahrern. Wie sieht es mit dem Preis aus? Der Porsche 911 (Carrera) kostet mindestens 96.605 Euro. Der Audi TT (Coupé) ist für ein Drittel dieses Preises (ab 32.550 Euro) erhältlich. Verständlich also, dass der Audi in Deutschland so viele Abnehmer findet. Selbst der TTS Coupé kostet mit einem Einstiegspreis von 49.550 Euro nur halb so viel wie der günstigste 911er. Eine Alternative zum Porsche 911 ist der vergleichsweise günstige Porsche 718 Boxster, welcher ab 53.646 Euro erhältlich ist.

Wie schaut es mit Konkurrenten aus? Gibt es einen Sportwagen, der noch günstiger zu haben ist? Tatsächlich gibt es einen Flitzer, der standardmäßig in roter Farbe erhältlich ist und aus dem Land der aufgehenden Sonne stammt: Der Mazda MX-5. Die Roadster-Legende erfreut sich in Europa großer Beliebtheit und wurde kürzlich in einer neuen Version veröffentlicht. Der kleine Rote ist für seine knackige Schaltung und spritzige Fahrleistung bekannt. Preis: ab 22.990 Euro.

Aus Sicht der Leistung herrschen zwischen den drei Modellen große Unterschiede. Groß ist auch die Preisspanne, weshalb sich das Familienoberhaupt entscheiden muss: Wie leistungsstark soll mein Sportwagen sein und wie viel möchte ich dafür zahlen? Wer sich viel Leistung für wenig Geld wünscht, der wird bei einem gebrauchten Sportwagen fündig.

Gebrauchte Sportwagen: Die Auswahl ist groß

Deutschlands besitzt einen soliden Gebrauchtwagenmarkt, der Vätern zahlreiche gut erhaltene Sportwagen offenbart. Auch hier zählen der Preis und die Leistung. Zusammen mit dem Alter, Zustand und der Fahrleistung (in Kilometern) haben Verbraucher ausreichende Kriterien, um ihre Wahl auf einen Sportwagen zu begrenzen.

Für ein Budget um 10.000 Euro kann sich Papa für ein sportliches Fahrzeug wie den Nissan 350Z entscheiden. Der Japaner wurde vor über zehn Jahren als Konkurrent zum Porsche Cayman S veröffentlicht. Günstig sind auch amerikanische Boliden wie zum Beispiel der Chevrolet Camaro. Ältere Versionen sind für 5.000 Euro und weniger erhältlich. Eine Übersicht zu weiteren PS-starken Boliden ab 10.000 Euro gibt es in diesem Artikel.

Väter mit großzügigem Budget finden in der oberen Gebrauchtwagenklasse den Audi R8 V8 ab 45.000 Euro. Vergleichsweise günstig ist der BMW M3 (E9x) ab 25.000 Euro - dieser eignet sich sogar als Familienkutsche.


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