Mitte dieser Woche war es noch ein heißes Gerücht auf Motorsport-Magazin.com - inzwischen sind wir überzeugt: BMW geht tatsächlich mit einem GT3-Rennwagen auf Basis des Straßenautos BMW M3 Touring beim 24h-Rennen Nürburgring 2026 (14.-17. Mai) an den Start! Ein Breitbau-Kombi im GT3-Renntrimm auf der Nordschleife? Ein absolut irre klingendes Projekt, das selbst dem Hype rund um Max Verstappens Debüt Konkurrenz beim Kampf um die Gunst der Fans machen könnte.
Wie Motorsport-Magazin.com exklusiv aus ADAC-Kreisen erfahren hat, soll das BMW-Touring-Projekt inzwischen vom Technikausschuss des 24h-Rennen abgesegnet worden sein. Damit steht dem Einsatz in der SP-X-Kategorie für experimentelle bzw. nicht homologierte Rennfahrzeuge nichts mehr im Wege. In der selben Kategorie tritt auch das Unternehmen HWA mit drei seiner HWA EVO.R.-Rennwagen an.
BMW M3 Touring als GT3-Auto mit "Qualm ohne Ende"?
Was sich genau hinter dem spektakulären BMW-Kombi im GT3-Renntrim verbirgt, bleibt weiterhin ein streng gehütetes Geheimnis. Nach Informationen von Motorsport-Magazin.com soll das Rennauto jedenfalls reichlich Leistung haben. "Das ist ein Fahrzeug mit einem Motor in schärfster Version", sagte uns ein BMW-Insider. Ein weiterer Branchenkenner, der ebenfalls nicht namentlich genannt werden wollte, meinte: "Das Auto soll Qualm ohne Ende haben."
Laut Gerüchten könnte der 'BMW M3 Touring GT3' schon im Rahmen des zweiten NLS-Rennens am 21. März auf dem Nürburgring auftauchen. Also an jenem Wochenende, an dem auch Max Verstappen seine ersten Runden im Mercedes-AMG GT3 drehen wird.
Wilde Spekulationen um BMW-Spektakel bei 24h Nürburgring
BMW hat für den kommenden Montag, 16. März um 15:00 Uhr via Social Media eine Bekanntgabe angekündigt, die laut eigener Aussage "Instagram durchschütteln" werde, also große Aufmerksamkeit erzeugen soll. Ob es sich um den GT3-Touring handelt, ist unklar. Interessant ist dabei, dass die NLS die Startliste für NLS2 am Montagabend oder Dienstagvormittag veröffentlichen wird.
Aktuell gibt es mehrere wilde Spekulationen rund um den 24h-Nürburgring-Auftritt des Autobauers aus München. Eine davon: Valentino Rossi soll schon an diesem Samstag heimlich bei NLS1 fahren, um seine Permit zu erlangen, die ihm die Teilnahme beim 24-Stunden-Rennen ermöglichen würde. Zumindest in der vorläufigen Startliste ist sein Name nicht aufgetaucht. Wie gesagt: Aktuell kocht die Gerüchteküche am Nürburgring wirklich komplett über.
BMW M3 Touring GT3: Aus Aprilscherz wird Realität
Welche Idee hinter dem 'BMW M3 Touring GT3' beim 24h-Rennen Nürburgring steckt, ist aber klar: BMW M Motorsport setzt einen Aprilscherz aus dem letzten Jahr tatsächlich in die Realität um! Am 01. April 2025 hatten die Münchner mit einem Augenzwinkern über Social Media angekündigt, einen 'BMW M3 Touring GT3 Evo' zu entwickeln.
Das Feedback der Fans war enorm positiv und wenig später kam heraus, dass es sich bei den Aprilscherz-Bildern nicht um Computer-animierte 'Renderings' handelte, sondern tatsächlich um ein reales Auto. Der Designer Simon von Broich hatte dieses verrückte Projekt auf Basis eines serienmäßigen BMW M3 Touring mitsamt angepassten Chassis-Teilen eines BMW M4 GT3 Evo in die Realität umgesetzt.
BMW ist seit Jahrzehnten bekannt dafür, dass seine Aprilscherze oftmals ein Stück Wahrheit enthalten - der Einsatz des einzigartigen 'BMW M3 Touring GT3' am Ring wäre jetzt ein absolutes Paradebeispiel für die Geschichtsbücher.
BMW M3 Touring fährt Nordschleifen-Rekord
Dabei sind die Münchner beim 24-Stunden-Rennen ohnehin schon stark aufgestellt: Vorjahressieger Rowe Racing schickt zwei BMW M4 GT3 Evo an den Start, außerdem kehrt das Team Schubert Motorsport mit einem weiteren GT3-Fahrzeug zurück. Mit zwölf Werksfahrern will BMW seine Rekordmarke von 21 Siegen weiter ausbauen. Der Touring-GT3 dürfte laut einem Insider eher als "Spaßprojekt" eingeordnet werden, das nicht um den Gesamtsieg kämpfen wird. Das sei den aktuellen M4-Projekten des Herstellers vorbehalten.
Wie schnell schon der serienmäßige BMW M3 Touring auf der Nordschleife unterwegs ist, haben die Münchner vergangenes Jahr unter Beweis gestellt. Rennfahrer und BMW-M-Entwicklungsingenieur Jörg Weidinger bugsierte einen M3 CS Touring in nur 7:29.490 Minuten durch die Grüne Hölle und fuhr damit die schnellste jemals für ein Touring-Modell der Mittelklasse gemessene Rundenzeit auf der Nordschleife.
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