24 h Nürburgring

Ein zweiter Klassenrang wie ein Sieg - Zweiter Platz für Brandl Motorsport

Erfolgreiches 24-Stunden-Rennen für Brandl Motorsport. Die Mannschaft um Teamchef Rudolf Brandl brachte den Audi auf Rang zwei in der Klasse ins Ziel.

Motorsport-Magazin.com - Mit dem zweiten Platz bei den Turbo-Specials bis 2500 ccm für Brandl Motorsport aus Walldürn endete das 41. ADAC Zurich 24 Stunden-Rennen auf dem Nürburgring. Die Piloten Christian Kranenberg, Stefan Michels, Benjamin Weidner und Jochen Hudelmaier zeigten eine fehlerfreie Leistung und brachten nach 74 Runden den Audi TT-RS ohne einen Kratzer ins Ziel.

Das Auto hat die Hatz völlig unbeschädigt überstanden und alle zwölf Boxenstopps verliefen absolut perfekt
Rudolf Brandl

"Mein Lob gilt allen Fahrern und dem gesamten Team", betont Teamchef Rudolf Brandl. "Das Auto hat die Hatz völlig unbeschädigt überstanden und alle zwölf Boxenstopps verliefen absolut perfekt. Eine so gut eingespielte Boxen-Mannschaft wie dieses Jahr hatten wir noch nie. Ein großer Dank gebührt auch unseren Partnern und Sponsoren, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre."

Wie das berühmte Schweizer Uhrwerk drehte das allradgetriebene Sport-Coupé seine Runden auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt. Von Sonnenschein bis heftigem Regen und Schlammbächen diagonal über die Piste bot das Wetter das gesamte Repertoire – sowohl in den Trainingssitzungen als auch im Rennen. Aufgrund der katastrophalen Sichtverhältnisse wurde das Rennen sogar nachts für rund neun Stunden unterbrochen.

"Alle vier Fahrer haben sich sehr gut an unsere Vorgaben gehalten und unsere Taktik hervorragend umgesetzt", sagt Brandl. "Sich nur einem Kundensport-Werks-Audi geschlagen geben zu müssen ist keine Schande, im Gegenteil: Für mich ist der zweite Platz wie ein Sieg in der Amateur-Wertung."

Alle vier Fahrer haben sich sehr gut an unsere Vorgaben gehalten und unsere Taktik hervorragend umgesetzt
Rudolf Brandl

Obwohl bei Mischwetter und Regen die Chancen eines Quattro gegenüber einem Kundensport-Boliden am größten sind, trauert der Teamchef keine Sekunde einem möglichen Klassensieg nach. "Mit erhöhtem Risiko hätten wir natürlich schneller fahren können. Aber ob es dann gereicht hätte und unser Audi noch als Ganzes im Ziel stünde, kann ich mit Gewissheit nicht sagen."

Stundenlang lieferte sich das Brandl-Team einen schönen Kampf mit dem Wölflick Racing-Ford Focus. Zumeist hatte der Audi die Nase vorn. Als während des letzten Renndrittels der Ford Probleme bekam, war die Entscheidung gefallen. Mit sieben Runden Vorsprung sah der Brandl-Audi die Zielflagge. Der viertplatzierte Audi TT hatte bereits 13 Runden Rückstand.


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