24 h von Le Mans

24h Le Mans 2019: Toyota dominiert - erster Porsche raus

Schon in den ersten Minuten der 2. Qualifikation zeigte Toyota dominante Zeiten. Derweil musste Dempsey Proton Racing einen Porsche zurückziehen.
von Manuel Schulz

Motorsport-Magazin.com - Von trockenen Bedingungen profitierten alle Piloten beim zweiten Qualifying zu den 24 Stunden von Le Mans. Die Zeiten verbesserten sich deutlich und das bereits in den ersten Minuten in Qualifikation 2. Nach einigen Unfällen am Mittwoch Abend konnten fast alle Teams am Donnerstag antreten. Toyota sicherte sich die vorläufige Pole Position.

Nur Dempsey Proton Racing teilte mit, dass sie ihren Porsche #99 zurückziehen, weil Tracy Krohn nach seinem Hochgeschwindigkeitsunfall im Training zwar unverletzt ist, nach FIA-Protokoll aber trotzdem eine Woche nicht an Rennen teilnehmen darf.

Die zweite Qualifikation begann sowohl bei Tageslicht als auch trockenen Bedingungen. Daher fielen die Zeiten bereits in den ersten Minuten drastisch. In ihren ersten Runden verbesserten beide Toyota-Teams ihre Zeiten auf 3:15er-Niveau, wo zuvor noch eine 3:17 als Bestzeit stand. Auch in der LMP2 wurden die Bestzeiten vom ersten Qualifying verbessert. In den LM GTE-Klassen gelang das in der ersten Viertelstunde allerdings noch nicht.

Beim Aufdrehen der Pace passierten den Piloten auch noch einige Fehler mehr als noch in der Vornacht. So drehten sich auch die Spitzen-Piloten. Nach einer knappen halben Stunde wurde die Session unterbrochen, weil vom Rebellion Racing #3 einige Flüssigkeiten zwischen der zweiten Schikane und dem Ausgang der Mulsanne Kurve verteilt wurden.

Nach der Enttäuschung von Donnerstag-Morgen war das der nächste Rückschlag für das private LMP1-Team. Wegen Irregularitäten mit dem Kraftstoffmesser waren dem Schwesterwagen alle Zeiten aberkannt worden. Mit 3:19.748 Minuten hatte sich Neel Jani gerade auf dem sechsten Rang einsortiert. Eine halbe Stunde dauerte die Rotphase an, dann ging es weiter.

Jani nutzte die freie Strecke, um sich und seinen Rebellion Racing #1 auf Platz vier mit einer 3:17.313 Minuten zu schieben. Kurz darauf musste erneut die Zeitenjagd unterbrochen werden, weil Ben Keating seinen Ford GT #85 in Mulsanne ins Kies setzte und abgeschleppt werden musste. Zehn Minuten vor dem Ende begann die Zeitenjagd in den LM GTE-Klassen schließlich auch.

Michael Kristensen übernahm im Porsche 911 RSR #911 die Spitze der Pro-Kategorie mit 3:49.388 Minuten und Antonio Garcia übernahm in der Corvette C7.R #63 die zweite Position. Damit bestanden die Top-3 der Pro-Klasse aus drei verschiedenen Marken. In der GTE-AM führten zwei Porsche vor dem Ferrari von Spirit of Race.

LMP1 Klasse Team Fahrzeug Zeit
01 Toyota Gazoo Racing #7 Toyota TS050 - Hybrid 3:15.497
02 Toyota Gazoo Racing #8 Toyota TS050 - Hybrid 3:15.908
03 SMP Racing #11 Rebellion R13 - Gibson 3:16.953
04 Rebellion Racing #1 BR Engineering BR1 - Gibson 3:17.313
05 SMP Racing #17 Rebellion R13 - Gibson 3:17.437
LMP2 Klasse Team Fahrzeug Zeit
01 Dragonspeed #31 Oreca 07 - Gibson 3:26.490
02 Jackie Chan DC Racing #38 Oreca 07 - Gibson 3:26.821
03 Signatech Alpine Matmut #36 Oreca 07 - Gibson 3:26.935
04 TDS Racing #28 Oreca 07 - Gibson 3:27.096
05 Racing Team Nederland #29 Dallara P217 - Gibson 3:27.107
LM GTE Pro Team Fahrzeug Zeit
01 Porsche GT Team #92 Porsche 911 RSR 3:49.388
02 Corvette Racing Corvette C7.R 3:49.424
03 Ford Chip Ganassi Team UK #67 Ford GT 3:49.530
04 Porsche GT Team #93 Porsche 911 RSR 3:49.558
05 Porsche GT Team #91 Porsche 911 RSR 3:49.921
LM GTE Am Team Fahrzeug Zeit
01 Dempsey-Proton Racing #88 Porsche 911 RSR 3:52.454
02 Team Project 1 Porsche 911 RSR 3:52.750
03 Spirit of Race #54 Ferrari 488 GTE 3:52.826
04 Dempsey-Proton Racing #77 Porsche 911 RSR 3:53.408
05 Car Guy Racing #57 Ferrari 488 GTE 3:53.474

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