24 h von Le Mans

24 h von Le Mans 2018: Porsche mit Rekordaufgebot in der GTE

Porsche schickt bei den 24 Stunden von Le Mans gleich vier Werksautos in der GTE-Pro-Klasse an den Start. Starkes Engagement gibt es auch in anderen Serien.
von Chris Lugert

Motorsport-Magazin.com - Nach dem Ausstieg aus der LMP1-Klasse der WEC verstärkt Porsche sein Engagement im GT-Sport. Wie das Unternehmen aus Weissach nun bekanntgab, wird Porsche bei den 24 Stunden von Le Mans 2018 erstmals vier Werksfahrzeuge in der GTE-Pro-Klasse melden.

Dabei handelt es sich zum einen um die beiden Autos, die in der WEC eingesetzt werden, zum anderen gesellen sich die beiden Boliden aus der amerikanischen IMSA-Sportwagenmeisterschaft hinzu. Ein ähnliches Vorgehen praktiziert bereits Ford seit dem Comeback.

Auf Fahrerseite schickt Porsche das Beste vom Besten in die Rennen rund um den Globus. Ferrari-Neuzugang Gianmaria Bruni und Richard Lietz teilen sich in der WEC den 911 RSR mit der #91. In Le Mans komplettiert Frederic Makowiecki das Aufgebot. Das Schwesterfahrzeug mit der #92 pilotieren Michael Christensen und Kevin Estre, Laurens Vanthoor stößt in Le Mans zum Team.

In der IMSA-Serie ist das Meister-Duo der Saison 2015 um Patrick Pilet und Nick Tandy wiedervereint. Bei den vier großen Langstreckenrennen in Daytona, Sebring, Watkins Glen und beim Petit Le Mans werden sie von Makowiecki unterstützt, in Le Mans pilotiert Earl Bamber die #93.

Jener Bamber wird zusammen mit Laurens Vanthoor das zweite Fahrergespann in der IMSA-Serie bilden. Bei den vier Klassikern werden sie von Gianmaria Bruni begleitet. Den vierten GTE-Pro in Le Mans teilen sich Timo Bernhard, Romain Dumas und Sven Müller. Für die GTE-Am-Klasse hat Porsche insgesamt sieben RSR des Jahrgangs 2017 an den Mann gebracht.

Neun Porsche am Nürburgring

Doch nicht nur in der GTE-Klasse zeigt Porsche eine starke Präsenz, auch die GT3-Kategorie und damit das heimische 24-Stunden-Rennen am Nürburgring stehen ganz oben auf der Prioritätenliste. Nicht weniger als neun Porsche 911 GT3 R sind in der Eifel am Start. Fünf Fahrzeuge werden von Kundenteams in der Pro-Wertung eingesetzt, vier in der Amateurwertung. Manthey Racing setzt zwei Fahrzeuge mit Werksunterstützung ein.

Abseits der beiden großen Rennen und Meisterschaften schickt Porsche jeweils einen Porsche 911 GT3 R in der Intercontinental GT Challenge sowie im Blancpain GT Series Endurance Cup an den Start. Beide Serien bestreitet das Trio Romain Dumas, Frederic Makowiecki sowie Dirk Werner.

Porsche 2018: Die Fahrerbesetzungen in der Übersicht

WEC: Porsche 911 RSR #91
Gianmaria Bruni
Richard Lietz
Frederic Makowiecki (nur in Le Mans)

WEC: Porsche 911 RSR #92
Michael Christensen
Kevin Estre
Laurens Vanthoor (nur in Le Mans)

Le Mans: Porsche 911 RSR #93
Earl Bamber
Patrick Pilet
Nick Tandy

Le Mans: Porsche 911 RSR #94
Timo Bernhard
Romain Dumas
Sven Müller

IMSA: Porsche 911 RSR #911
Patrick Pilet
Nick Tandy
Frederic Makowiecki (Daytona, Sebring, Watkins Glen und Petit Le Mans)

IMSA: Porsche 911 RSR #912
Earl Bamber
Laurens Vanthoor
Gianmaria Bruni (Daytona, Sebring, Watkins Glen und Petit Le Mans)

Nürburgring: Manthey-Porsche 911 GT3 R #911
Earl Bamber
Laurens Vanthoor
Kevin Estre
Patrick Pilet

Nürburgring: Manthey-Porsche 911 GT3 R #912
Romain Dumas
Richard Lietz
Frederic Makowiecki
Nick Tandy

Blancpain Endurance Cup und IGTC: Manthey-Porsche 911 GT3 R #911
Romain Dumas
Frederic Makowiecki
Dirk Werner


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