Südafrika, Asien - ja sogar Zwei Rennen in Afrika standen in dieser Saison auf dem Plan. Zusammen mit den vielen Läufen in Europa macht das die WTCC erst zu einer Tourenwagen-Weltmeisterschaft - doch bisher machte man stets einen großen Bogen um die USA. Das soll sich schon in naher Zukunft ändern, zumindest wenn es nach Serien-Promoter Marcello Lotti geht.
Mit einem Rennen in den Vereinigten Staaten wolle man die WTCC für neue Hersteller attraktiver machen, wie etwa Ford, denen ein Einstieg mit dem neuen Focus nachgesagt wird. Erleichtert werden soll dieser Schritt durch das neue Motorenreglement, das auch in der Rallye-Weltmeisterschaft greifen wird. Dort hat Ford den Verbleib für die nächsten Jahre schon bestätigt.
"Momentan würde ich sagen, dass wir näher zu den Leuten in Miami stehen", sagte Lotti gegenüber dem britischen Magazin Autosport. Als mögliche Austragungsorte für ein Wochenende in den USA gelten Homestead-Miami und Laguna Seca. "Wir würden ein Rennen im Süden bevorzugen, denn dort gibt es einen größeren Markt für kleine Autos."

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