WRC

Robert Kubica bei der Rallye Monte Carlo: WRC-Comeback als Zuschauer

Was Rallyestarts angeht, war es in den letzten Monaten ruhig um Robert Kubica. Bei der Rallye Monte Carlo stattete er dem Service Park einen Besuch ab.
von Annika Kläsener
Kubica im Interview: Rallye-Comeback nicht ausgeschlossen: (07:41 Min.)

Nach der Rallye Monte Carlo 2016 verschwand Robert Kubica aus der WRC. Der ehemalige Formel-1-Pilot konnte kein Programm in der höchsten Klasse des Rallyesports organisieren. Ein Jahr später feiert er ein Comeback - als Zuschauer. Kubica versicherte in einem Interview für den offiziellen Youtube-Channel der WRC, dass er nach wie vor ein großer Rallye-Fan ist.

Die Entwicklung der neuen Generation von WRC-Boliden hat er aufmerksam verfolgt. Es würde ihn auch reizen, einmal selbst einzusteigen - allerdings nur unter einer Bedingung. Kubica betonte, dass er nur dann einen 2017er Boliden testen würde, wenn er auch eine Chance auf Starts hätte. Und danach sieht es im Moment nicht aus.

Vielleicht komme ich in der Zukunft, um mitzufahren oder ich komme, um zuzuschauen.
Robert Kubica

Ein Comeback in der WRC ist allerdings nicht ausgeschlossen. "In den letzten Monaten gab es ehrlich gesagt keine guten Neuigkeiten, aber man weiß nie, was die Zukunft bringt", sagte er. "Spaß zu haben bei ein paar Rallyes wäre eine gute Option für mich, aber es ist noch zu früh, um etwas zu sagen."

Dass die neuen Autos anspruchsvoller zu fahren sind, ist für den nach seinem schweren Rallyeunfall beeinträchtigten Kubica eine Hürde. Denn dann kommt es seiner Meinung nach umso mehr darauf an, viel zu testen und konstant zu fahren. Eben mal reinsetzen und fahren sei nicht möglich. Daher nannte Kubica auch die WRC2 als Option. "Vielleicht komme ich in der Zukunft, um mitzufahren oder ich komme, um zuzuschauen", meinte Kubica schmunzelnd. "Ich liebe Rallyes definitiv und das ist kein Geheimnis."

Kubicas Einschätzung zu den neuen Autos und seinen WM-Tipp findet ihr ebenfalls im Video.


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