Motorsport

Race of Champions 2018: TV, Livestream, Zeitplan, Fahrer, Autos

Das Race of Champions 2018 steigt am 2./3. Februar in Riad, Saudi-Arabien. Alle News & Infos zu Live-Stream, Live-TV, Programm, Zeitplan, Fahrern und Autos.
von Jonas Fehling

Motorsport-Magazin.com - Das Race of Champions 2018 steht unmittelbar bevor. In diesem Jahr trifft sich die Weltelite des Motorsports noch später als im Vorjahr, erst am 2. und 3. Februar. Doch ist mit einem von Stars gespickten Teilnehmer-Feld wieder jede Menge geboten.

Austragungsort ist diesmal das King Fahd International Stadium in Riad, Saudi-Arabien. Damit gastiert das Wander-Event RoC erstmals im Mittleren Osten. Doch wie läuft das Race of Champions 2018 genau ab? Wann geht es los? Wo lässt sich die Action im TV und Stream verfolgen? Wer fährt überhaupt mit? Welche Autos kommen dieses Mal zum Einsatz? Motorsport-Magazin.com liefert die Übersicht.

Race of Champions 2018: Zeitplan*

Mittwoch, 31. Januar 2018
Skill Challenge RoC Factor Middle East
Freitag, 2. Februar 2018
17:30: Start der Show
18:00: Race of Champions Nations Cup
21:00: Event-Ende
Samstag, 3. Februar 2018
13:30: Start der Show
14:00: Race of Champions
17:00: Event-Ende

*alle Zeiten MEZ

Race of Champions 2018: TV-Programm, Live-Stream & Live-Ticker

Anders als im Vorjahr ist das Race of Champions 2018 nach aktuellem Stand nicht im regulären Fernsehen im Free-TV zu sehen. 2017 hatte noch Sport1 das RoC übertragen, 2018 müssen sich die Fans des zweitägigen Events offenbar ganz auf Live-Streams im Internet verlassen.

Wie Motorsport-Magazin.com von den Veranstaltern erfahren hat, wird es in Deutschland voraussichtlich zwei Möglichkeiten geben, die Action zu verfolgen: per Live-Stream auf raceofchampions.com oder per Facebook live auf dem offiziellen Kanal des RoC.

Wessen Internet-Verbindung das nicht zu stemmen weiß: Motorsport-Magazin.com versorgt euch wie in jedem Jahr auch 2018 wieder per Live-Ticker, Tagesberichten, Videos und den besten Fotos zum Race of Champions. So verpasst ihr garantiert kein Duell und keine Entscheidung.

Race of Champions 2018: Die Teilnehmer

Auf die ganz große Speerspitze muss das Race of Champions 2018 verzichten: Ausgerechnet der Titelverteidiger und mehrfache Sieger im Nations Cup, Sebastian Vettel, konzentriert sich lieber auf die Saisonvorbereitung mit Ferrari, hat für Riad abgesagt. Damit fehlt im Line-up dieses Mal sogar komplett ein aktiver Formel-1-Pilot. Einzig McLaren-Ersatzfahrer Lando Norris mischt mit.

Immerhin ehemalige F1-Einsatzfahrer sind aber dabei. Juan-Pablo Montoya (Titelverteidiger im Einzelevent) und David Coulthard. Aus deutscher Sicht gibt es auch ohne Vettel immerhin zwei andere Top-Starter: DTM-Champion René Rast. Dem Motorsport-Tausendsassa dürfte beim RoC nicht allzu wenig zuzutrauen sein ... Außerdem für Deutschland am Start: WEC-Meister Timo Bernhard.

Weitere namhafte und RoC-erfahrene Starter: Le-Mans-Legende Tom Kristensen, WRC-Champion Petter Solberg, IndyCar-Champion Ryan Hunter-Reay und Indy-500-Experte Helio Castroneves. Neu dabei: der aktuelle IndyCar-Champion Josef Newgarden. Die komplette Nennliste findet sich hier:

Race of Champions 2018: Die Gruppenauslosung

Die Gruppen für Race of Champions und Nations Cup versprechen 2018 enge Entscheidungen. In Gruppe A kommt es zu einem sensationellen Duell gleich dreier Sieger des Indy500, darunter Titelverteidiger Juan Pablo Montoya. Deutschland-Hoffnung Rene Rast bekommt eine machbare Gruppe, Timo Bernhard eine harte Nuss mit zwei RoC-Veteranen. Im Nations Cup stehen die deutschen Aussichten zumindest solide.

Die Gruppenzusammensetzungen im Detail sowie Informationen zum genauen Format beider Konkurrenzen (Race of Champions, Nations Cup) gibt es hier:

Race of Champions 2018: Die Strecke

Eigentlich ein unspektakulärer Aspekt, wäre da nicht eine Rückkehr zur Tradition: 2018 steigt das Race of Champions wieder auf einer Parallelstrecke samt der berühmten RoC-Brücke, also in Form einer Acht. In den beiden Vorjahren war der Kurs bei den Events in Miami und London adaptiert worden. Designt wurde der Kurs im Stadion von Riad von keiner geringeren als Michèle Mouton. Offenbar mit Erfolg: RoC-Testfahrer Terry Grant bezeichnete das Layout bereits als das beste je beim Race of Champions gesehene.

So sieht das Streckenlayout beim Race of Champions 2018 aus - Foto: Race of Champions

Race of Champions 2018: Rahmenprogramm & Vorentscheide

Neu ist beim diesjährigen Race of Champions eine eSports-Ausgabe. Beim 'eRace of Champions' messen sich internationale Spitzenfahrer an der Konsole, aber auch auf der regulären RoC-Strecke in Riad. Vier eSportler fahren einen Shootout um einen Startplatz beim eigentlichen Hauptevent mit den Motorsport-Champions. Wer auf der virtuellen und realen Strecke kumuliert vorne liegt, darf mitfahren.

Außerdem gesetzt ist beim Einzelwettbewerb bereits McLarens "Worlds Fastest Gamer" Rudy van Buren als 'Champion der virtuellen Welt'. Van Buren wird gemeinsam mit dem Sieger des ''eRace of Champions' als 'Team Simracing All Stars' auch am Nations Cup teilnehmen.

Wie schon in London und Miami findet auch in Riad vor dem eigentlichen Race of Champions zudem eine Wettkampfrunde um Wildcard-Plätze beim RoC statt. Der zweite Starter des lokalen Teams Saudi-Arabien neben Yazeed Al-Rajhi wird auf diese Weise im 'RoC Factor Middle East' ermittelt, zudem die Plätze in den Teams Libanon und Vereinigte Arabische Emirate. Der Gewinner und der Zweitplatzierte dürfen darüber hinaus an der Einzelkonkurrenz teilnehmen. Der finale Shootout mit acht Teilnehmern findet per Skill Challenge statt.

Die üblichen Stunt-Einlagen für Zwischendurch gibt es natürlich auch 2018 wieder.

Race of Champions 2018: Die Autos

Beim Race of Champions 2018 nicht fehlen darf natürlich einmal mehr der in den vorherigen Ausgaben so beliebte X-Bow von KTM. Das RoC-Car ist natürlich ebenfalls erneut wieder dabei wie ein NASCAR. Besonders martialisch zugehen dürfte es 2018 mit einem Pickup. Die vollständige Fahrzeug-Liste:

VUHL 05 ROC EDITION: 0-100 km/h in 3,2 Sek., Vmax: 245 km/h 285 PS, 675kg
KTM X-BOW COMP R: 0-100 km/h in 3,9 Sek., Vmax: 233 km/h, 300 PS, 790kg
WHELEN NASCAR: 0-100 km/h in 3,2 Sek., Vmax: 245 km/h, 400 PS, 1210kg
ROC CAR: 0-100 km/h in 2,9 Sek., Vmax: 190 km/h, 175 PS, 475kg
ARIEL ATOM CUP: 0-100 km/h in 2,9 Sek., Vmax: 233 km/h, 255 PS, 550kg
XTREME PICKUP: 0-100 km/h in 2,5 Sek., Vmax: 233 km/h, 461 PS, 1247kg


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