Noriyuki Haga hat dem Superbike-Wochenende in Monza seinen Stempel aufgedrückt. Der Yamaha-Pilot war beim Superpole-Qualifying erfolgreich, gewann in beiden Rennen und verkürzte damit den Rückstand auf den WM-Führenden James Toseland. Toselands Führung in der Meisterschaft ist nach den Plätzen zwei und vier aber trotzdem gewachsen, da Max Biaggi mit den Rängen drei und fünf in der Fahrerwertung hinter Haga zurückfiel.
Im ersten Rennen erlebte Haga von der Pole zunächst einen kleinen Rückschlag, als er gleich einmal auf Platz sechs zurückgereicht wurde. Doch bald war der Japaner wieder vorne und kämpfte mit Toseland. Doch der Brite hatte zu weiche Reifen aufgezogen und musste mit Fortdauer des Rennens abreißen lassen. Rang zwei ging an Troy Bayliss, der nicht nur von Toselands Reifenmisere profitierte, sondern auch davon, dass Roberto Rolfos Motorrad kurz vor dem Ziel liegen blieb. Max Biaggi kam auch nicht problemfrei zu Rang drei. Der Italiener war einmal neben der Strecke unterwegs und musste sich dann wieder mühsam nach vorne arbeiten.
Hinter Haga entbrannte dann im zweiten Lauf ein heißer Kampf um die weiteren Podestplätze zwischen Toseland, Bayliss, Rolfo und Biaggi. Dabei hatte Toseland auch deswegen das bessere Ende für sich, weil sich Bayliss und Biaggi in der Ascari-Schikane berührten und der Italiener danach mehr damit zu tun hatte, auf der Maschine zu bleiben. Bayliss kurvte hingegen noch zu Rang drei, Rolfo wurde Vierter. Für den deutschen Max Neukirchner gab es in Monza die Ränge zehn und zwölf. Damit liegt er in der Meisterschaft mit 81 Punkten auf Rang acht. Toseland hält bei 229 Zählern, Haga ist 35 und Biaggi 38 Punkte zurück.

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