Mehr als die Punkte für den vierten Platz konnte Dani Pedrosa nicht aus China mitnehmen, das sah auch er so. Zumindest in Punkto Meisterschaft brachte dieses Ergebnis etwas, obwohl dem Spanier ein Podestplatz lieber gewesen wäre. Doch dafür war die Honda diesmal nicht gut genug. "Sie fuhren vorne sogar noch schneller als im Training, was wir nicht erwartet hatten. Ich habe es am Ende wirklich angestrengt probiert und die Reifen haben auch gut funktioniert, aber ich hatte einfach nicht den Speed, um heranzukommen. Deswegen musste ich mich mit dem vierten Platz zufrieden geben", sagte Pedrosa.
Der Spanier ist damit in der WM-Wertung nach wie vor Dritter, hat aber bereits einen Rückstand von 37 Punkten auf Casey Stoner. Seinem Teamkollegen und Titelverteidiger Nicky Hayden fehlen sogar schon 56 Zähler, was noch etwas schwerer aufzuholen sein wird. Hayden litt diesmal vor allem unter seinem Pech. "Heute Morgen war ich Fünfter im Warm Up und ich habe schon mit meinem besten Resultat des Jahres gerechnet, also ist es schade, dass das in der ersten Kurve passiert ist." Was passiert war, beschrieb er so: "Ich hatte einen guten Start und als ich innen durch die Kurve ging, fühlte ich mich ziemlich gut. Dann hat mich einfach jemand von hinten gerammt und ich hatte Glück, auf der Maschine zu bleiben. Ich war aus dem Sattel draußen, dann waren meine Füße auf dem Boden und ich hatte einen ziemlich wilden Ritt durch die Wiese, um nicht zurück auf die Strecke zu kommen, während alle vorbeifahren."
Das gelang ihm, was aber auch bedeutete, dass er dem Feld hinterher fahren durfte. Außerdem hatte er ein paar Schäden am Motorrad und deswegen auch einige Vibrationen bei der Fahrt: "Im Moment sind viele Fahrer gleich stark und solche Dinge können in der ersten Kurve passieren, aber es ist sicher frustrierend", meinte er. Zumindest ein paar Plätze konnte er noch gutmachen, doch auf Rang zwölf angekommen, beschrieb Hayden den Rest des Rennens als ziemlich einsam.

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