Nicht auf die verletzte Schulter fallen - Abraham fährt in Jerez
Der Tscheche Karel Abraham verletzte sich beim GP Wochenende in Austin schwer und brach sich das Schlüsselbein. Trotzdem will er in Jerez an den Start gehen.
Christian Menath
Christian MenathRessortleiter | Formel 1
Schnüffelt gerne am Print-Magazin, gibt mit seiner bestandenen Steward-Prüfung an, hält lange Monologe, war einst gut im Mario Kart - und liebt die F1 bedingungslos.MEHR
Karel Abraham kennt keinen Schmerz, Foto: Abraham
Ein Motorradfahrer kennt keinen Schmerz - so müsste der Spruch eigentlich heißen. Nur zwei Wochen nach seinem schweren Sturz im texanischen Austin, bei dem er sich das Schlüsselbein brach, will Karel Abraham in Jerez wieder auf seiner CRT-Maschine Platz nehmen und um Punkte kämpfen. "Ich will so schnell wie möglich zurück auf die Strecke", so der Tscheche. Ob es letztendlich zum Renneinsatz reichen wird, ist er sich noch nicht sicher. "Wir werden versuchen in Jerez zu fahren und werden dann sehen, was passiert."
Der Genesungsprozess sei in vollem Gange, ganz problemlos verläuft er allerdings nicht. "Mein Arzt hat Komplikationen entdeckt. Das größte Problem ist, dass die Narbe in das Schlüsselbein hineinwuchert." Trotzdem lässt sich Abraham nicht davon abhalten, auf seine Maschine zu steigen. Auch wenn es schmerzhaft sei, so wurde ihm versichert, die Verletzung dadurch nicht noch zu verschlimmern. "Das Wichtigste ist, dass ich es vermeide, auf die verletzte Schulter zu fallen." Sein Ziel für den Grand Prix: das ganze Wochenende zu fahren und das Rennen zu beenden.
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