Für den Spanier Hector Barbera war es eine durchwachsene Saison. Er startete gut, dann verrannte er sich aber mit seinem Team in einem falschen Basis-Setup. Mit ein paar Schritten zurück konnte er wieder positivere Ergebnisse einfahren. Jetzt geht es für ihn nach Brünn, einer Strecke, zu der er eine besondere Beziehung hat.
"Brünn ist eine ganz besondere Strecke für mich, denn ich konnte hier in meinem ersten WM-Jahr in der 125er Klasse auf den vierten Platz fahren, obwohl ich von Platz neun startete. Es ist bis heute eines der besten Rennen meiner Karriere", erklärte Barbera. Die kurze Sommerpause nutzte er, um sich weiter körperlich auf die Anstrengungen eines Rennwochenendes vorzubereiten. "Ich liebe diese Strecke, deshalb habe ich auch hart trainiert und ich bin jetzt bereit 200 Prozent zu geben."
Gerade die vielen Kurven mit ihren besonderen Eigenheiten kommen dem Spanier entgegen. "Die Strecke hat viele schnelle Kurven, die gut für mich sind. Das Ziel ist es, unser bestes Ergebnis der Saison dort zu verbessern", sagte der Ducati-Pilot, dessen bestes Ergebnis der sechste Platz in Jerez war. "Wir wollen dort weitermachen, wo wir in Mugello begonnen und in Laguna Seca aufgehört haben", schloss er ab.

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