Corrado Cecchinelli ist zum Technologie-Direktor der MotoGP-Weltmeisterschaft ernannt worden. Damit ist der Italiener für alle technischen Entwicklungen im Rahmen der WM-Kategorien 125cc, Moto2 und MotoGP verantwortlich. Ein Großteil seiner Aufgaben wird sich damit befassen, das Reglement der kommenden Moto3 und des 1000cc-Umstiegs der MotoGP 2012 zu formen. Zudem soll er der technische Knotenpunkt zwischen Herstellern, Lieferanten und den Dachverbänden der Weltmeisterschaft sein, zu denen die FIM, die MSMA, die IRTA und die Dorna gehören.
Cecchinelli hat im Motorradbereich bereits viel Erfahrung. Mit einem Abschluss in Maschinenbau ausgerüstet - Spezialgebiet Fahrzeugbau - arbeitete er zunächst zwei Jahre für Piaggio. Zwischen 1997 und 2002 war er dann fünf Jahre am Superbike-Projekt von Ducati beteiligt, bevor er von 2003 bis 2005 technischer Direktor des MotoGP-Teams von Ducati war. 2006 erhielt er den Posten als Vize-Generaldirektor bei Ducati Corse und bekleidete diese Position bis Ende 2010, bevor er zum MotoGP-Technologie-Direktor ernannt wurde.

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