Moto3

Moto3 Aragon 2017: Joan Mir siegt, Philipp Öttl in den Top-10

Joan Mir zeigte im Moto3-Rennen von Aragon eine weltmeisterliche Leistung. Entscheidung in der letzten Kurve! Philipp Öttl kämpfte lange vorne mit:
von Sophie Riga

Motorsport-Magazin.com - Es gibt einen Grund, weshalb Joan Mir der WM-Führer in der Moto3 ist. Der Spanier zeigte auf heimischen Boden in Aragon eine weltmeisterliche Leistung und hielt seine Konkurrenten mit allem, was es kostete, hinter sich. Di Giannantonio und Bastianini rundeten das Podium ab, Öttl wird Neunter.

Die Schlüsselszene

Zu Beginn der ersten Runde geht Joan Mir in Führung versucht, vor seinen Kollegen zu flüchten und seine Spitzenposition zu halten. Leicht machten ihm Di Giannantonio und Bastianini den Sieg nicht, in der letzten Kurve war Mir einfach unschlagbar und holte sich den verdienten Sieg vor seinen Konkurrenten.

Der Rennfilm

Start: Martin startet hervorragend, holt sich den Holeshot und kann sich mit Ausnahme von Bastianini ein wenig von der Konkurrenz freifahren.

1. Runde: Nach ein paar Kurven zieht Bastianini an Martin vorbei und ist damit neuer Führender. Am Ende der Runde kann sich Martin aber wieder an die Spitze schieben.

2. Runde: Der Kampf zwischen Bastianini und Martin geht weiter, die Verfolger haben einen minimalen Rückstand auf die beiden Führenden. Dritter ist in Runde zwei Canet.

3. Runde: In Runde drei mischen sich auch Canet und Mir in den Kampf um den Sieg ein. Bastianini zieht an die Spitze, während Canet den zweiten Platz vor Martin und Mir einnimmt. Öttl zieht vor auf Rang fünf.

4. Runde: Mit zehn Runden auf der Uhr hat der Kampf an der Spitze keinesfalls aufgehört. Zwischen Canet, Martin und Bastianini in den Top-3 geht es hin und her, lediglich Mir bleibt auf dem vierten Rang.

5. Runde: In Runde fünf übernimmt Bastianini ein weiteres Mal die Führung, dahinter reihen sich Canet, Mir und Martin ein. Damit ist WM-Leader Mir zum ersten Mal in diesem Rennen in der Top-3.

6. Runde: Eine Runde später kann Bastianini seine Führung halten, Öttl zieht an Mir auf den vierten Rang vorbei.

7. Runde: Auf der Zielgeraden zu Beginn der siebten Rennrunde zieht Canet an die Spitze, während Mir Öttl wieder auf den fünften Platz verdrängt. In der letzten Kurve nutzen Martin und Mir den Windschatten. Mir geht damit in Führung.

9. Runde: Nach einer Runde Führung für Mir verliert der Spanier sie in Runde neun an Canet. Lorenzo Dalla Porta und Gabriel Rodrigo stützen in Kurve fünf und sieben unverletzt. Di Giannantonio mischt sich ebenfalls in den Siegkampf ein.

10. Runde: Eine Runde später führt Di Giannantonio den Grand Prix an, dahinter liegen Bastianini, Canet, Mir und Martin.

11. Runde: Mit drei Runden auf der Uhr werden die Ellenbogen auf der Strecke ausgefahren. Die Spitzenposition wechselt hin und her, bis sich Canet im dritten Sektor zumindest für diese Runde durchsetzen kann. Erst in der letzten Kurve nutzen die Verfolger wieder den Windschatten.

12. Runde: Martin geht als Führender in die vorletzte Runde, verliert sie aber in Kurve eins an Di Giannantonio. Öttl geht in derselben Kurve weit und fällt auf Rang zehn zurück.

13. Runde: In der letzten Runde geht Mir schnell ins Führung und versucht, zu flüchten, um einen Kampf von vornherein auszuschließen. Es gelingt ihm, trotz Angriffen von Di Giannantonio und Bastianini.

Ziel: Mir setzt sich gegen Di Giannantonio und Bastianini durch. Martin wird Vierter vor Canet, Öttl schnappt sich noch den neunten Rang.

So lief es für Philipp Öttl

Öttl startete von Rang acht aus und machte beim Start gleich zwei Plätze gut. Nach Abschluss der ersten Runde war der Deutsche Sechster. Nach drei Runden schafft es Öttl dann auf den fünften Platz. Damit hängt der Deutsche am Ende der Führungsgruppe. Mit noch acht Runden auf der Uhr fährt Öttl an Mir vorbei und ist damit in Podiums-Reichweite. Ein paar Runden später verdrängt ihn Mir jedoch wieder auf Rang fünf. Mit fünf Runden auf der Uhr rutscht Öttl immer weiter ab – und geht in der vorletzten Runde auch noch weit. Er beendet das Rennen noch als Neunter.


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