IMSA

Dafür aber Klassenbester - Porsche nur dritte Kraft

Porsche war in der LMP2-Kategorie zwar überlegen, musste sich aber hinter Peugeot und Audi anstellen.

Motorsport-Magazin.com - Mit einem guten Ergebnis endete das Qualifying zum vorletzten Lauf der American Le Mans Series (ALMS) auf dem Kurs Road Atlanta: Die drei Porsche RS Spyder des Teams Penske Racing belegten die Plätze eins, zwei und drei in der LMP2-Klasse und sicherten sich damit eine optimale Ausgangsposition im spannenden Titelkampf. Am schnellsten umrundete Penske-Pilot Ryan Briscoe (Australien) in seinem 503 PS starken Sportprototypen die Berg- und Talbahn vor den Toren Atlantas.

Nur 88 Tausendstelsekunden langsamer war der in der Meisterschaft führende Romain Dumas (Frankreich) unterwegs. Die drittschnellste Zeit erzielte in letzter Minute Sascha Maassen (Aachen) und verdrängte damit den besten Acura auf die vierte Position. Geschlagen geben musste sich Porsche nur den Boliden von Peugeot und Audi, die in der stärkeren LMP1-Klasse antreten und sich die ersten drei Startplätze im gesamten Feld sicherten.

"Man fährt nur selten eine optimale Runde. Aber heute fällt mir nichts ein, was ich noch hätte besser machen können", freute sich Briscoe über die schnellste jemals auf dem Kurs von Road Atlanta gefahrene Runde eines LMP2-Fahrzeugs. "Der RS Spyder war in allen Trainingssitzungen konstant schnell. Das gibt mir ein gutes Gefühl für das Rennen."

Romain Dumas beteiligte sich bewusst nicht mehr an der Zeitenjagd in den letzten Minuten. "Als wir gemerkt haben, dass die Acura unser Tempo heute nicht mitgehen können, haben wir uns die Reifen für das Rennen aufgespart", erklärte der Franzose. "Natürlich wäre mir die Bestzeit lieber gewesen, doch auch so haben wir eine hervorragende Ausgangsposition für das morgige Rennen."

Auch Sascha Maassen war zufrieden mit seiner Runde: "In den Trainingssitzungen sind wir nicht allzu viel zum Fahren gekommen. Im Qualifying haben wir noch einmal eine Veränderung an der Abstimmung vorgenommen. Diese hat prima funktioniert. Noch wichtiger als die gute Startposition ist aber zu wissen, dass wir für morgen ein schnelles Auto haben." Die RS Spyder des von Porsche unterstützten US-Privatteams Dyson Racing landeten auf den Positionen acht und neun.

Auch in der Klasse GT2 für modifizierte Seriensportwagen erkämpften sich die Porsche-Teams eine gute Ausgangsposition für das Rennen. Dirk Werner (Kissenbrück) fuhr im GT3 RSR des Teams Farnbacher Loles Racing die zweitschnellste Zeit. Tabellenführer Jörg Bergmeister wurde im 911 GT3 RSR von Flying Lizard Motorsports Vierter. Johannes van Overbeek (USA) und Patrick Pilet (Frankreich) konnten aufgrund eines Unfalls im freien Training nicht am Qualifying teilnehmen und starten vom Ende des Feldes in das Rennen.

Auch Porsche-Sportchef Hartmut Kristen war mit dem Ergebnis des Zeittrainings äußerst zufrieden: "Eine bessere Ausgangsposition hätten wir uns kaum wünschen können. Alle drei Fahrer und das gesamte Team Penske Racing haben eine hervorragende Leistung gezeigt. In der GT2-Klasse sind wir zwar nicht ganz vorne, aber sehr nah dran am schnellsten Ferrari. Wir werden morgen ganz sicher ein sehr enges und spannendes Rennen sehen."


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