IMSA

Gelb regiert - Qualifying in Salt Lake City

Porsche hat sich in beim fünften Saisonlauf der ALMS in Salt Lake City die Doppel-Pole gesichert.
von Martina Fellner

Motorsport-Magazin.com - Gelbe erste Startreihe in Salt Lake City: Die beiden Porsche RS Spyder von Penske Motorsports gehen von den Positionen eins und zwei in das fünfte Rennen der American Le Mans Series (ALMS) im US-Bundesstaat Utah. Mit der Fabelzeit von 2:18,128 Minuten verbesserte Timo Bernhard (Dittweiler) im RS Spyder mit Startnummer 7 die Bestzeit aus dem Jahr 2006 um 3,426 Sekunden. Mit 0,680 Sekunden Rückstand qualifizierte sich Sascha Maassen (Aachen) auf der längsten Strecke der ALMS im RS Spyder mit Startnummer 6 für die zweite Startposition.

Eine absolut fehlerfreie Runde
Timo Bernhard

"Das war eine absolut fehlerfreie Runde. Mit neuen Reifen und wenig Benzin im Tank ist mein Auto heute geradezu geflogen", beschrieb Timo Bernhard seine Rekordrunde. "Der RS Spyder ist sowohl auf welligen und engen Stadtkursen, als auch auf ebenen Strecken wie hier sehr schnell. Das haben wir heute unter Beweis gestellt", freute sich der 26-jährige Porsche-Werksfahrer, der zusammen mit seinem Teamkollegen Romain Dumas (Frankreich) nach zwei Gesamtsiegen in Folge die Meisterschaft klar anführt.

"Diese Runde ist ein Verdienst des gesamten Teams", lobte Technikchef Dieter Steinhauser. "Auf der 7,240 Kilometer langen Strecke mit insgesamt 24 Kurven kommt die im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserte Aerodynamik des RS Spyder voll zum Tragen. Penske Motorsports hat Timo Bernhard zum perfekten Zeitpunkt auf die Strecke geschickt und Timo Bernhard hat die beste Runde des Wochenendes genau dann gedreht, als es darauf ankam", analysierte Steinhauser.

Die beiden RS Spyder von Dyson Racing erzielten ihr bisher bestes Qualifying-Ergebnis und qualifizierten sich noch vor den besten Fahrzeugen der leistungsstärkeren LMP1-Klasse. Guy Smith (Großbritannien) nimmt das Rennen im 503 PS starken RS Spyder mit Startnummer 20 aus der zweiten Startreihe auf, sein Teamkollege Andy Wallace (Großbritannien) stellte den in Weissach entwickelten und gebauten Sportprototypen mit Startnummer 16 auf die siebte Position.


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