IMSA

Defekt beendet Rennen vorzeitig - Engelhart mit Pech in Daytona

Christian Engelhart muss beim 24-Stunden-Rennen in Daytona früh die Segel streichen. Der Technik-Teufel bremst den Porsche von Konrad Motorsport.

Motorsport-Magazin.com - Christian Engelhart reiste mit großen Zielen in die USA zum legendären Rolex 24 at Daytona - nach 24 Stunden sah die Welt aber anders aus: Konrad Motorsport musste seinen Porsche GT Amerika nach Reparaturen schließlich doch mit technischen Problemen früh abstellen.

Dabei begann eigentlich alles sehr gut. Denn das Team Konrad Motorsport um Christian Engelhart eroberte mit dem Porsche 911 GT America im Qualifying als bestes Porsche-Team den dritten Klassenrang. Und auch der Rennbeginn verlief sehr gut: Man lag in der Anfangsphase in der Klasse sogar in Führung.

Wir waren gut aufgestellt und hatten den schnellsten Porsche.
Christian Engelhart

Mit Teamkollege Rolf Ineichen am Steuer stellte sich plötzlich ein eklatanter Leistungsverlust ein. Das Rennen ging aber vorerst weiter mit diversen unplanmäßigen Stopps bei denen die Mechaniker und Porsche Techniker versuchten das Problem zu identifizieren und zu lösen.

Getriebedefekt nicht zu beheben

Als Engelhart bei einem der Stopps das Steuer übernahm kam er genau eine halbe Runde im Renntempo weit, als das Getriebe schlagartig den Dienst quittierte. Nach einer langen Reparaturpause ging der 28-Jähriger dann bereits mit großem Rückstand wieder auf die Strecke.

Allerdings konnte der Leistungsverlust am Motor nicht behoben werden, weshalb sich das Team nach rund sechs Stunden entschied den Porsche abzustellen. "So ist Motorsport. Wir waren gut aufgestellt und hatten den schnellsten Porsche. Allerdings hat uns leider die Technik einen Strich durch die Rechnung gemacht. Da kann man nur nach vorne schauen", blickte Engelhart bereits in die Zukunft.


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