IMSA

Die Organisatoren ALMS denken schon an die Saison 2011 - Drayson siegt auf der Road America

Mit einem Husarenritt sichert Jonny Cocker in der letzten Runde den Sieg
von Eduard Einberger

Motorsport-Magazin.com - Noch bevor in Elkhart Lake das vorletzte Rennen vor dem Saisonabschluss (Petit Le Mans auf der Road Atlanta) startete, lieferten die Organisatoren der ALMS mit dem Kalenderentwurf für 2011 Gesprächsstoff. Für das nächste Jahr sind zehn Rennen geplant, traditionell werden die 12 Stunden von Sebring den Saisonauftakt darstellen und die Meute ihre Saison mit dem PLM beenden. Beide Rennen zählen wie das 24h Rennen von Le Mans 2011 zum ILMC.

Das Rennen auf der Road America startete mit einem starken Johnny Mowlem, der den AutoCon-Lola auf Rang zwei fuhr, bis das Auto viel Zeit an der Box verlor. Guy Smith im Dyson übernahm die Führung vor Klaus Graf im RS Spyder und David Brabham im Highcroft-Acura. Nach kurzer Zeit kollidierte der GT2-BMW von Auberlen und Milner mit Scott Tucker im Oreca-FLM: Christophe Bouchuts Teamkollege wurde plötzlich langsamer und der M3 konnte nicht mehr ausweichen.

Nach einer der vielen SafetyCar-Phasen spielten Jonny Cocker und David Brabham ihre Höchstgeschwindigkeit aus und überholten nach dem Restart Smith und Graf. Das Feld der Prototypen lieferte heute eine exzellente Show und war so aufregend unterwegs wie sonst die GT-Klasse. Nachdem Klaus Graf die Führung übernommen hatte, kämpften die Lolas von Cocker und Smith gegen Brabham um die Podiumsplatzierungen. Cocker schnappte sich seine Gegner eine Runde vor Schluss, um dann blitzschnell auf den unter Spritmangel leidenden Porsche aufschließen zu können. In der letzten Kurve ging Cocker an Graf vorbei und überquerte als Sieger die Ziellinie. Hinter dem grünen Drayson-Boliden kamen Graf, Brabham und Smith ins Ziel.

Nach dem Ausfall von Tucker und Bouchut gab es kaum mehr spannende Szenen in der Prototypen-Challenge und Gunnar Jeannette siegte vor Luis Diaz.

Wie im Vorjahr gelingt BMW in Elkhart Lake ein Klassensieg mit dem M3 GT2: Dirk Müller und Joey Hand gewinnen vor Jörg Bergmeister und Patrick Long und kommen sogar auf Gesamtrang sieben ins Ziel. Hinter den beiden deutschen Fabrikaten kamen die beiden Werks-Corvette ins Ziel. Der GTC-Sieg geht auf der Road America wieder einmal an Jeroen Bleekemolen.

LMP-Endergebnis:

1. Nr. 8 – Drayson Lola (LMP)
2.Nr. 6 – Cytosport Porsche (LMP)
3.Nr. 1 – Highcroft Acura (LMP)
4.Nr. 16 – Dyson Lola (LMP)


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