Auf der 5,1 km langen GP-Strecke wird ein beeindruckendes Feld von rund 60 GT3-Fahrzeugen ein dreistündiges Rennen im Rahmen des Endurance Cup bestreiten.
Insgesamt zehn Hersteller werden in diesem Jahr vertreten sein, angeführt von einer starken Fraktion deutscher Marken: Audi, BMW, Mercedes-AMG und Porsche. Ergänzt wird das Feld durch die italienischen Sportwagenschmieden Ferrari und Lamborghini, die britischen Marken Aston Martin und McLaren sowie die US-amerikanischen Schwergewichte Chevrolet und Ford.
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Spannender Titelkampf im Endurance Cup 2025
Das Nürburgring-Wochenende ist seit über einem Jahrzehnt ein fester Bestandteil des Kalenders und findet rund zwei Monate nach dem CrowdStrike 24-Stunden-Rennen von Spa statt. Dort konnte Lamborghini durch Grasser Racing und das Fahrertrio Bortolotti/Engstler/Pepper den ersten Sieg bei diesem Klassiker feiern. Nach diesem Höhepunkt der Saison zeichnet sich nun ein äußerst spannender Titelkampf im Endurance Cup ab.
Tatsächlich liegen die Top-Teams in der Fahrerwertung aktuell extrem eng beieinander: Das #48 Mercedes-AMG Team Mann-Filter mit Auer/Cairoli/Engel führt mit 54 Punkten, lediglich einen Zähler vor dem #32 BMW von Team WRT (De Wilde/Van der Linde/Weerts). Nur zwei Punkte dahinter folgt der #96 Porsche von Rutronik Racing mit Müller/Niederhauser/Picariello. Danach klafft eine etwas größere Lücke, doch man täte gut daran, den #59 McLaren von Garage 59 (35 Punkte), den #63 Lamborghini von Grasser Racing (34 Punkte) oder den #7 Aston Martin von Comtoyou Racing (31 Punkte) nicht voreilig abzuschreiben. Damit umfasst die Top 6 gleich sechs verschiedene Hersteller - ein deutliches Zeichen für die hohe Leistungsdichte im Endurance Cup.
Nicht in dieser Spitzengruppe vertreten sind die amtierenden Meister von AF Corse Francorchamps Motors. Doch das renommierte Ferrari-Team hat noch die Chance, zurück ins Titelrennen einzusteigen - vorausgesetzt, es gelingt endlich ein Sieg am Nürburgring, ein Erfolg, der den Italienern bislang noch verwehrt blieb.
Mercedes-AMG vs. Lamborghini - oder gibt es eine Überraschung?

Wer also wird das Tempo vorgeben? Historisch gesehen war der Nürburgring ein gutes Pflaster für Mercedes-AMG und Lamborghini. Grasser Racing gewann hier im vergangenen Jahr und dürfte mit dem Rückenwind des Spa-Sieges besonders motiviert sein. Dagegen jagen BMW und Ferrari noch immer ihren jeweils ersten Triumph auf dem Eifelkurs.
Obwohl alle Fahrzeuge der GT3-Kategorie angehören, ist die GT World Challenge in mehrere Wertungsklassen unterteilt. Während der Kampf um den Gesamttitel hochspannend bleibt, könnte am Nürburgring zumindest eine Klassenmeisterschaft entschieden werden. Am wahrscheinlichsten ist dies im Gold Cup: Hier liegt das #33 Aston Martin-Team von Verstappen.com Racing mit Vermeulen/Lulham/King bereits 25 Punkte in Führung. Um sich den Titel schon vor dem Finale in Barcelona zu sichern, müssten sie diesen Vorsprung lediglich um zwei weitere Zähler ausbauen.
Stärkste Herausforderer waren bislang das französische Team CSA Racing - Sieger des Saisonauftakts in Paul Ricard mit einem McLaren - sowie AlManar Racing by Team WRT. Letztere gewannen in Monza und setzen unter anderem auf BMW-Werksfahrer Jens Klingmann. Sie dürften Verstappen.com in Deutschland ernsthaft fordern.
In der Silver-Cup-Wertung führt das #42-Team von Century Motorsport (Jansen/Moore/Waberski) mit 16 Punkten vor Paradine Competition, ebenfalls mit einem BMW. Beide Teams konnten bereits Siege in Monza und Paul Ricard einfahren, während Walkenhorst Motorsport mit einem Aston Martin das Rennen in Spa gewann. Das niedersächsische Team liegt 30 Punkte hinter der Spitze und braucht auf heimischem Boden ein starkes Ergebnis. Ebenfalls im Blick behalten sollte man Saintéloc Racing: Das Team belegte mit einem Audi den zweiten Platz bei den 24 Stunden von Spa.
Hochkarätige Rahmenserien auf dem Nürburgring

Auch im Bronze Cup könnte eine Vorentscheidung fallen. Kessel Racing dominiert bisher mit dem #74 Ferrari von Blattner/Laursen/Marschall. Nach den Siegen in Paul Ricard und dem überlegenen Erfolg in Spa würde ein Triumph am Nürburgring wohl den Titel sichern. Größter Herausforderer ist Winward Racing, das mit dem #81 Mercedes-AMG drei Podestplätze in Folge feiern konnte.
Neben dem Endurance Cup bildet das Rennwochenende am Nürburgring auch die Bühne für hochkarätige Rahmenserien: Der Lamborghini Super Trofeo bringt ein spektakuläres Feld italienischer Supersportwagen an den Start. Die McLaren Trophy Europe bietet mit dem Artura Trophy Evo und dem 570S Trophy packende Markenaction aus Großbritannien. Und die GT4 European Series powered by RAFA Racing Club sorgt mit über 40 Fahrzeugen für reichlich Abwechslung und enge Zweikämpfe.
Das Event beginnt am Freitag, den 29. August, und läuft über das gesamte Wochenende. Der Höhepunkt ist das dreistündige Rennen des Endurance Cup, das am Sonntag, den 31. August, um 15:00 Uhr (CEST) startet.

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