Besser hätte die Saison für Pal Varhaug kaum beginnen können. Zwar verpasste er im Qualifying die Pole-Position knapp, dafür schlug er im Rennen zu und holte den ersten Sieg in der GP3 Serie. Auf dem Circuit de Catalunya in Barcelona gewann der Norweger vor Robert Wickens und Esteban Gutierrez.
Im Gegensatz zum Zeittraining waren die Bedingungen im Rennen bestens. Trotzdem überstanden einige der 30 Starter die erste Runde nicht unbeschadet. Nigel Melker, der von Platz eins startete, kam schlecht weg und kollidierte im Getümmel der ersten Meter - die Folge war ein unfreiwilliger Boxenbesuch.
Während Varhaug die Führung übernahm und sich absetzte, stürmte Gutierrez von hinten durch das Feld. Auf den ersten fünf Kilometern überholte der Mexikaner vier Kontrahenten und kam hinter Robert Wickens aus der ersten Runde zurück - daran sollte sich aber auch in den folgenden 15 Umläufen nichts ändern.
Letztich gewann Varhaug mit einem Vorsprung von 1,5 Sekunden auf Wickens, direkt dahinter folgte Gutierrez. Dean Smith verpasste das Podium knapp, Jean-Eric Vegne belegte den fünften Platz und Simon Trummer wurde Sechster.
Enttäuschend verlief das Rennen für RSC Mücke Motorsport. Für Platz 15 von Renger van der Zande gab es nichts zählbares für das Team aus Berlin. Tobias Hegewald, van der Zandes Teamkollege und der einzige deutsche Starter, kam zwei Positionen hinter dem Niederländer ins Ziel.

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