GP2

iSport muss Problemjagd aufgeben - Palmer bekommt ein neues Auto

Für Jolyon Palmer war der Sonntag in Barcelona ein Tag zum Vergessen. Auf Grund technischer Probleme konnte er im Sprintrennen nicht starten.
von Frederik Hackbarth

Motorsport-Magazin.com - Mit Platz neun im Hauptrennen konnte Jolyon Palmer am Samstag noch zufrieden sein und immerhin ein paar Meisterschaftszähler einsacken. Am Sonntag ging dann aber so ziemlich alles schief, was nur hätte schiefgehen können - das Resultat des miserablen Tages für den Briten: Kein Start beim Sprintrennen der GP2 in Spanien. Ein massives Problem an der Elektrik seines Boliden verhinderte, dass Palmer antreten konnte - mit Defekten dieser Art sah man sich bei iSport heuer nicht zum ersten Mal konfrontiert. Nun will das Team reagieren und seinem Fahrer ein komplett neues Auto aufbauen.

Es war ein weiteres Wochenende mit anhaltenden Elektrikproblemen an Jolyons Auto, die sich als nicht identifizierbar herausgestellt haben.
Paul Jackson

Dass man es nicht einmal durch die Einführungsrunde schaffe, sei völlig inakzeptabel - Teamboss Paul Jackson versprach seinem Schützling daher bereits für den Lauf in zwei Wochen in Monaco ein neues Arbeitsgefährt. "Es war ein weiteres Wochenende mit anhaltenden Elektrikproblemen an Jolyons Auto, die sich als nicht identifizierbar herausgestellt haben", gab der Brite zu. Daher könne man nur auf einen einzigen Lösungsweg ausweichen: "Wir bauen für Monaco ein Ersatzauto auf - um ein anderes Chassis und einen anderen Motor herum, mit lauter neuen Elektrikkomponenten." Das Team stehe nun natürlich unter enormem Zeitdruck.

"Wir haben eine harte Woche vor uns, werden uns für Monaco aber wieder formiert und diesen Ärger dann hoffentlich hinter uns gelassen haben", meinte Jackson. Loben wollte der Teamchef auch die Bemühungen der GP2-Techniker und der FIA, die versucht hatten, dem Team zu helfen und den mysteriösen Problemen auf den Grund zu gehen. "Wir hatten wirklich viel Unterstützung - leider hat das aber alles nichts geholfen", resignierte der iSport-Chef. "Wir schauen nun nach vorne und konzentrieren uns wieder mehr auf die Performance, als darauf, einem Problem hinterherzujagen."


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