Auch wenn der die Pole-Position knapp verpasste und sein härtester Verfolger in der Meisterschaft, Dani Clos, nach der Strafe gegen Christian Vietoris direkt hinter ihm startet - Pastor Maldonado war mit dem Ausgang des GP2-Qualifyings in Silverstone und dem zweiten Platz in der ersten Startreihe sehr zufrieden. Schon im freien Training stellte er mit der Bestzeit seine Qualität unter Beweis.

"Das war ein gutes Qualifying, denn ich stehe wieder in der ersten Startreihe", erzählte Maldonado im Gespräch mit Motorsport-Magazin.com. "Meine Runde war okay, lediglich am Ende habe ich noch etwas Zeit verloren. Aber ich kann mit dem Ergebnis leben."

Der routinierte GP2-Pilot war schon mehrfach in Silverstone unterwegs und musste sich somit - anders als beispielsweise Jules Bianchi - auf die geänderte Streckenführung einstellen. "Ich mag den neuen Abschnitt, auch wenn die alte Strecke mir noch besser gefallen hat."

Harte Schläge auf der Bodenwelle

Haarig war vor allem die Bodenwelle in Kurve elf. "Aber dieses Problem hat wohl jeder, selbst in der Formel 1 haben sich die Fahrer dort reihenweise weggedreht. Dabei ist die Bodenwelle nicht unbedingt für das Auto schlimm, auch wir Fahrer bekommen einen richtigen Schlag ab."

Richtig knifflig könnte die Bodenwelle im Rennen werden. "Am Anfang haben wir viel Sprit an Bord und das Auto ist sehr schwer, wir treffen also noch härter auf die Bodenwelle." Wie immer wird Maldonado dann nur ein Ziel kennen: Das Rennen so weit vorne wie nur möglich zu beenden und die Führung in der Meisterschaft auszubauen.