Formel E

Formel E: Neues Gremium mit Prost, Whitmarsh, di Grassi und Co.

Die Formel E hat sich einige prominente Namen geangelt, um den Weg für die Zukunft der Serie zu bereiten. Ex-McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh mit an Bord.
von Robert Seiwert
Formel E 2017/18 Wissenswertes: Fahrer und Rennkalender: (00:47 Min.)

Die Formel E holt sich prominente Expertise, um die Zukunft der ersten rein elektrischen Rennserie der Welt zu formen. Kurz vor dem Saisonauftakt in Hongkong am 2. und 3. Dezember gaben die Verantwortlichen der Formel E die Gründung eines sogenannten Global Advisory Board bekannt. Dieses Gremium soll die Serie in Sachen Nachhaltigkeit, Medien und Business weiter voranbringen.

Angeführt wird der Beraterstab von der costa-ricanischen Politikerin Christiana Figueres, bis Mai 2016 Generalsekretärin des Sekretariats der Klimarahmenkonvention der Vereinten Nationen, sowie Formel-1-Legende und vierfacher Weltmeister Alain Prost.

Außerdem im neu gegründeten Beirat sitzen Formel-E-Boss Alejandro Agag, der amtierende Champion Lucas di Grassi und Martin Whitmarsh, bekannt als ehemaliger McLaren-Teamchef in der Formel 1. Der Brite war zuletzt im Segelsport beim America's Cup unterwegs und hatte sich aus der der Öffentlichkeit des Motorsports zurückgezogen.

Komplettiert wird das Global Advisory Board von Jaguar Land Rover CMO Gerd Mauser, dem SINA-Chef und äußerst einflussreichem Chinesen Charles Chao sowie Marco Parroni, dem stellvertretendem Marketingchef von Formel-E-Gründungspartner Julius Baer. Ein hoch dekoriertes Gremium also mit besten Kontakten in die obersten Etagen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzwelt.

"Ich bin seit dem Beginn der Formel E dabei und habe aus erster Hand erfahren, wie die Serie gewachsen ist und sich entwickelt hat. Und das nicht nur als Meisterschaft, sondern auch mit Blick auf den Einfluss auf die Straßenautoindustrie", sagte Alain Prost, aktuell Teamchef von e.dams Renault, das nächste Saison von Nissan übernommen wird. "Ich freue mich darauf, eng mit den anderen Mitgliedern daran zu arbeiten, die Formel E als Teil der elektrischen Revolution in ihrer guten Position zu bewahren."


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