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Formel 3

Formel 3 Barcelona, Rennen 2: Piastri siegt, Beckmann P9

Oscar Piastri schlägt im Titelkampf der Formel 3 mit einem Sieg in Barcelona zurück, auch dank spektakulärem Start. David Beckmann im Pech.
von Markus Steinrisser

Motorsport-Magazin.com - Oscar Piastri ist zurück auf der Siegerstraße. In Barcelona macht der Renault-Junior am Sonntag seinen zweiten Saisonsieg perfekt und bringt sich damit im Titelkampf zurück ins Spiel, auch dank eines hervorragenden Startes ins zweite Rennen der Formel 3.

David Beckmann fiel hingegen nach schlechtem Start auf Platz neun zurück, damit verlor er im Meisterschaftskampf auf seine Hauptkonkurrenten Piastri, Logan Sargeant und Liam Lawson Boden.

Formel 3 Barcelona: So lief Rennen 2

Wetter und Grid: Das zweite Rennen der Formel 3 fand in Barcelona wieder bei strahlendem Sonnenschein statt. 26 Grad Lufttemperatur, 32 Grad Streckentemperatur. Matteo Nannini, Neffe von Ex-F1-Pilot Alessandro Nannini, startete nach P10 am Samstag von der Reverse-Grid-Pole, dahinter Richard Verschoor, Alex Peroni, Theo Pourchaire, Oscar Piastri und David Beckmann.

Start: Nannini konnte seine Pole nicht verteidigen. Er versuchte, Verschoor innen von einem Manöver abzuhalten und öffnete damit außen die Tür. Peroni holte sich im Drift aus Kurve eins heraus die Führung, die er aber nach zwei Kurven wieder abgeben musste. Oscar Piastri war nämlich nach vorne geschossen, außen vorbei an Nannini und Verschoor, und in Kurve vier bremste er sich an Peroni vorbei. Der musste eine Kurve später auch Nannini wieder vorbeilassen.

Wenige Kurven später kam das Safety Car. In Kurve eins war sich Dennis Hauger mit Leo Pulcini in die Quere gekommen, die Dreher zwangen Max Fewtrell und Olli Caldwell ins Kiesbett. Hauger und Pulcini mussten an die Box, Hauger verlor drei Runden.

Restart: Piastri führte das Feld in Runde sechs zurück ins Rennen. Dahinter folgten Nannini, Peroni, Verschoor, Sargeant, Pourchaire, Lawson und Enzo Fittipaldi. Piastri fuhr sich mit zwei schnellsten Runden in Folge aus dem DRS-Fenster. Peroni brauchte bis Runde elf, um endlich in Kurve eins mit DRS an Nannini vorbeizukommen.

Zwischenfälle: Zur Rennmitte hatte Piastri drei Sekunden Vorsprung herausgefahren, Peroni kam nicht näher. Hinter ihm hatte sich ein DRS-Zug gebildet. In Runde 15 musste das Rennen erneut unterbrochen werden, Frederico Malvestiti steckte in Kurve fünf im Kiesbett.

Mit Runde 17 von 22 wurde neu gestartet. Wieder zog Piastri sofort weg. Als DRS freigegeben wurde, hatte er Peroni bereits 1,2 Sekunden aufgebrummt. Nannini, Verschoor, Sargeant, Pourchaire, Lawson und Fittipaldi behielten ebenfalls ihre Positionen.

Finale: In den letzten Runden kontrollierte Piastri die Pace, ließ Peroni nicht mehr ins DRS-Fenster und fuhr den Sieg nach Hause. Nannini verlor zwar den Anschluss, doch er verteidigte sein erstes Podium erfolgreich gegen den Rest des Feldes. Verschoor, Sargeant, Pourchaire, Lawson, Fittipaldi, Beckmann und Hughes komplettierten die Punkteränge.

So lief es für Deutsche und Österreicher: David Beckmann fiel beim chaotischen Start im Mittelfeld auf Platz neun zurück, nachdem er ausgangs Kurve fünf ins Kies gedrückt wurde. Dabei blieb es bis zum Schluss. Lirim Zendeli beendete das Rennen auf Platz 16. David Schumacher fuhr beim Restart in der Schikane Frederico Malvestiti ins Heck und musste den Frontflügel wechseln. Lukas Dunner fiel im Laufe des Rennens auf Platz 22 zurück, Sophia Flörsch wurde abgeschlagen 23.


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