Die Formel 1 macht sich lächerlich - Mosley kritisiert Verschwendungskultur
Max Mosley will dem Wettrüsten ohne finanzielle Disziplin ein Ende setzen.
Kerstin Hasenbichler
Kerstin HasenbichlerRedaktionsleiterin
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Scharfe Kritik von Max Mosley, Foto: Sutton
Erneut heizte FIA-Präsident Max Mosley mit seiner Kritik am Finanzgebaren in der Formel 1 die Gerüchte um eine Budgetobergrenze an. Mosley will das Wettrüsten ohne finanzielle Disziplin künftig beenden. "Die Kosten müssen weiter radikal eingedämmt werden, indem wir technische Möglichkeiten einschränken. Vielleicht müssen wir dieses ganze Prinzip sogar umdrehen: technische Freiheiten gestatten und die Budgets begrenzen", erklärte Mosley gegenüber dem Spiegel.
Seit dem Einstieg der großen Autokonzerne herrsche in der Formel 1 eine Kultur der Verschwendung. "Das Streben nach Erfolg hat über jegliche finanzielle Disziplin gesiegt", meinte der FIA-Chef und fügte hinzu: "Die Formel 1 macht sich lächerlich." Am 17. März will der Weltverband FIA seine Pläne für weitere Sparmodelle dem sogenannten World Council vorlegen.
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