Drei Wochen Pause, in der man gar nicht in seinem Rennboliden unterwegs sein darf, sind für einen Rennfahrer schon hart. Deswegen konnte Nick Heidfeld nach dem zweiten freien Training in Istanbul gegenüber motorsport-magazin.com feststellen: "Das Wichtigste ist, dass es wieder Spaß gemacht hat hier auf der Strecke, wie letztes Jahr auch." Vor allem Kurve acht hat es ihm wieder angetan, auch wenn sie mit den V8-Motoren nicht mehr so extrem sei wie vergangenes Jahr. "Ich kann mir gut vorstellen, dass es im Qualifying eventuell mit Vollgas zu durchfahren ist", sagte Heidfeld.
Zweites wichtiges Thema neben seinen eigenen Trainingseindrücken war natürlich Sebastian Vettel, der bei seinem Debüt gleich in der zweiten Session eine Bestzeit markiert hatte. Heidfeld meinte, dass man zwar noch die Auswertung abwarten müsste, um zu sehen, wie gut man die Daten verwenden könne, aber "von der Rundenzeit war es natürlich super". Deswegen sagte Heidfeld auch: "Kompliment an ihn, weil wir vorher nicht wirklich viel getestet hatten. Er hat gerade einmal einen Tag im Auto gesessen und kannte die Strecke hier nicht und steht ganz vorne." Alleine schon deshalb blickte er auch positiv in Richtung Datenauswertung. "Deswegen denke ich, dass wir da mit Sicherheit ein paar Daten rausholen können."

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