Es gibt viele Variationen, wie sich Freude bei einem Menschen äußert. Bei Honda durfte man nach dem Rennen in Ungarn vier miterleben. Variante eins lieferte Jenson Button: absolutes Erstaunen. "Wow! Was für ein Tag! Das ist so ein unglaublicher Moment für mich, und einer, auf den ich meine ganze Motorsportkarriere hin gearbeitet habe", sagte der Brite im Überschwang der positiven Emotionen.

Variante zwei kam von Takeo Fukui, seines Zeichens der Präsident von Honda. Er war natürlich der stolze Vater. "Wir sind absolut glücklich über diesen Sieg heute. Wir haben diesen Sieg schon vom ersten Rennen in diesem Jahr anvisiert, und ihn im 13. Rennen der Saison endlich zu erreichen, macht uns sehr glücklich", sagte Fukui. Wie stolze Väter aber so sind, darf der Überschwang nicht so groß sein: "Morgen werden wir schon wieder hart arbeiten, um noch weitere Formel-1-Siege zu erreichen."

Rubens Barrichello durfte die dritte Variation der Freude präsentieren. Nachdem er nur den vierten Platz erreichte und nicht derjenige war, der Honda das Premierengeschenk überreichen konnte, zeigte er etwas Zurückhaltung. "Ich bin heute wirklich glücklich für Jenson und das Honda-Team. Ein tolle Leistung der Mannschaft an diesem Wochenende und hoffentlich können wir das für zukünftige Siege nutzen", meinte der Brasilianer.

Die vierte und damit letzte Variation der Freude, die Honda an diesem Sonntag darbot, war an Nick Fry zu beobachten. "Es gibt kaum Worte, wie man diesen Moment beschreiben kann", sagte er. Genau, Variante vier ist die Sprachlosigkeit.