Eigentlich gab es nach dem Qualifying in Ungarn nur Grund zur Freude bei Honda. Rubens Barrichello mit der drittbesten, Jenson Button mit der viertbesten Zeit. "Das Auto ist konkurrenzfähig, wir schauen in der Rennpace sehr konstant aus und die Fahrbarkeit verbessert sich", meinte Barrichello. Noch besser wird das ganze noch dadurch, dass er auch der Meinung ist, die Reifenwahl wäre gut. Eigentlich gibt es nichts zu meckern.

Wäre da nicht der kleine Zwischenfall am Morgen gewesen, der Button zehn Startplätze und Michael Schumacher zwei Sekunden auf seinen Qualifyingrunden gekostet hatte. "Es ist sehr frustrierend, dass ich wegen dem Motorschaden vom 14. Platz starten muss, vor allem deswegen, weil das Auto wirklich gut aussieht", sagte Button. Noch ärgerlicher wird die ganze Situation dadurch, dass Ungarn von den Überholmöglichkeiten her als äußerst geizig gilt. Deswegen kennt Button nur eine Devise: "Ich werde da raus gehen, das Rennen genießen und zusehen, was ich tun kann."

Auch Sportdirektor Gil de Ferran war etwas traurig über die zehn verlorenen Startplätze. Bei ihm überwog dennoch die Freude über das Geleistete. Für ihn hängt nun alles von der Strategie der anderen Teams ab. "Wir sind aber mit unseren Entscheidungen zufrieden und freuen uns auf ein kämpferisches Rennen morgen", sagte De Ferran.