Ja, Freitagszeiten bedeuten so gut wie gar nichts. Dennoch freut man sich gerade am Ende der Startaufstellung immer wieder über Kleinigkeiten. "Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden", lautete deshalb das Fazit von Aguri Suzuki. Mit Takuma Sato landete seine Speerspitze nur zwei Plätze und ein Zehntel hinter dem besten Midland-Fahrer Tiago Monteiro.
"Das war ein guter Tag", schloss sich Sato an, der erstmals mit dem SA06 und dem High-Downforce-Paket gefahren ist. "Das Auto war gut", sagte Taku San, dem sein Teamboss zustimmte: "Wir haben alle ein sehr gutes Gefühl, dass wir hier gut abschneiden können."
Des einen Freud würde im Qualifying und Rennen des anderen Leid bedeuten - sprich: Als ärgster Gegner von Super Aguri würde Midland sich über einen weiteren Leistungsschub der Japaner garantiert nicht freuen. Noch weniger erfreulich ist der zweite Motorwechsel innerhalb einer Woche für Christijan Albers. "Deswegen muss ich schon wieder von ganz hinten starten", klagte der Niederländer, der jetzt am Sonntag "voll attackieren" möchte.
"Es fällt uns sehr schwierig das Auto hier zum Laufen zu bringen", zeichnet Johnny Herbert sogar ein noch düstereres Bild. "Bislang war es sehr schwierig eine gute Balance zu finden." Aber des einen Probleme sind des anderen Chancen: Bei Super Aguri dürfte man nach dem positiven Auftakttag nach den Problemen bei Midland noch besser gestimmt in den Samstag gehen.



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