Renault war mit einer klaren Zielvorgabe in das Heimrennen gegangen: Ein Sieg sollte her, wenn möglich ein Doppelsieg. "Natürlich ist es deshalb enttäuschend vor 6.000 Renault-Mitarbeitern nicht gewonnen zu haben", sagte Flavio Briatore. "Aber wir bleiben ruhig und haben noch immer einen Vorsprung in der WM."
Aus Sicht von Fernando Alonso war sein zweiter Platz das Beste, was er herausholen konnte. "Das war ein langes und hartes Rennen, aber unter diesen Umständen ist Platz 2 ein perfektes Ergebnis." Nachdem er im ersten Stint hinter Felipe Massa fest hing, entschloss sich das Team dazu seine Strategie auf zwei Stopps abzuändern. "Wenn man bedenkt von wo ich gestartet bin, ist Platz 2 das Beste, was möglich gewesen ist." Denn Michael Schumacher sei an diesem Wochenende einfach "ein bisschen schneller" gewesen - "so wie in Imola und am Nürburgring".
"Schon damals dachten alle, dass Michael jetzt alle Rennen gewinnen würde, aber wir konnten zurückschlagen. Genau das wollen wir in Hockenheim schaffen." Flavio Briatore ist sogar davon überzeugt, dass Renault in Deutschland kontern kann. "Ich bin zuversichtlich, dass wir in Deutschland ganz oben stehen können."
Deswegen freut sich auch Pat Symonds schon auf das nächste Rennen. "Wir werden dort grundlegende Verbesserungen an der Aerodynamik und am Motor haben", weiß er. "Wir haben in diesem Jahr schon einmal zwei Rennen an Ferrari verloren", erinnerte auch er an die back-to-back-Siege in Imola und der Eifel. "Aber wir kamen stark zurück. Genau das möchten wir auch in Hockenheim schaffen."



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