Bis es in Monaco zur großen Blockade-Diskussion kam, war David Coulthard nach dem Qualifying ein regelmäßiger Kläger: Der Schotte wurde scheinbar in jeder Session von einem Kollegen aufgehalten und beklagte sich danach lautstark darüber.
Nachdem er bei den letzten Rennen einige Male einige seiner Kollegen aufgehalten hatte, musste er wiederum einiges an Kritik einstecken: So riet ihm Juan Pablo Montoya nach einer kleinen Diskussionen in Silverstone, dass er sich lieber weniger über andere beschweren und mehr für andere Platz machen sollte.
Heute war es wieder so weit: "Ich bin enttäuscht", trauerte Tonio Liuzzi einem verpassten Sprung unter die Top16 nach. "Denn ich bin im Verkehr stecken geblieben und wurde ausgerechnet von David aufgehalten!" Also ausgerechnet von einem Piloten des Schwesterteams.
Genauso unglücklich war Tiago Monteiro, der ebenfalls gerne freie Fahrt gehabt hätte. "Ich wurde auf meiner fliegenden Runde von Coulthard geblockt - das ist äußerst überraschend, da er immer der erste ist, der sich darüber aufregt, wenn er aufgehalten wird. Deswegen hatte ich das nicht von ihm erwartet."



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