Alles dreht sich derzeit um die Reifen - und die Temperaturen, die wiederum die Reifen beeinflussen. So zumindest beurteilte Fernando Alonso den Formanstieg von Bridgestone im Qualifying; die höheren Temperaturen sollen den japanischen Gummis auf einer Runde mehr gelegen haben.
Im Rennen könnte es aber anders aussehen: "Wir haben einen sehr konstanten Reifen", sagte Pedro de la Rosa dem spanischen Fernsehen. "Gestern hatten wir einige Probleme mit den weicheren Reifen", bestätigte er die Aussagen von Christian Klien, der schon am Freitag über die weichen Michelins geklagt hatte. "Also haben wir uns für die harten entschieden und an das Rennen gedacht." Aus diesem Grund sei man auch so überrascht, sich so gut qualifiziert zu haben.
"Wir werden jetzt untersuchen, was Bridgestone gemacht hat, aber ich glaube, dass wir den konstanteren Reifen haben", ist sich Paradetestfahrer de la Rosa sicher. Das könnte eine Besättigung für die Probleme von Scott Speed sein, der seine schnellsten Runden im Qualifying erst im zweiten Umlauf drehen konnte. Obwohl der Amerikaner glaubt, dass dies "kein gutes Zeichen" ist, könnte es darauf hindeuten, dass die Michelins im Rennen länger gute Zeiten ermöglichen werden.
Entsprechend skeptisch gab sich Ross Brawn nach dem Qualifying als er meinte: "Wir müssen jetzt abwarten, wie gut die Reifen auf einem Stint durchhalten werden - es scheint hier einige Schwankungen und Phasen zu geben." Das Rennen ist also noch lange nicht entschieden.



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