"Die Strecke hat sich aufgeheizt, und wir haben die Balance des Autos verloren. Es hat nicht mehr so funktioniert wie vorher." So einfach lautete die Erklärung eines enttäuschten Lokalmatadoren Jacques Villeneuve. Nach drei starken Freien Trainings hatte sich BMW Sauber zwei Top10-Startplätze erwartet - am Ende reichte es aber nur für die Ränge 11 und 13.
"Das ist sehr enttäuschend, weil wir nun mitten im Gewühl durch die erste Kurve müssen", weiß Villeneuve. "Wenn das Rennen erstmal richtig im Gange ist, werden wir gut sein. Wir müssen uns nur in der ersten Ecke aus allem Ärger raushalten."
Ähnlich zuversichtlich ist Technikchef Willy Rampf. "Wir haben unsere gesetzten Ziele nicht erreicht, aber wir haben im Training gezeigt, dass unsere Leistung bei den Dauerläufen gut war. Das müssen wir im Rennen nutzen, um in die Punkte zu fahren."
Auch Nick Heidfeld hat die Punkteränge noch nicht aufgegeben. "Nach den guten Trainings hatten wir uns natürlich bessere Platzierungen erhofft", so der Mönchengladbacher, der wie sein Teamkollege mit der Balance des F1.06 kämpfte. "Das Auto hat sich bei jeder Runde anders angefühlt, die Outings waren sehr unterschiedlich. Ich bin sehr enttäuscht, aber ich blicke nach vorn: Wir waren hier im Training schnell und können noch immer in die Punkte fahren." Mit der richtigen "Strategie" kann dies laut Motorsportdirektor Mario Theissen "noch gelingen".



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