Renault erlebte alles andere als einen "normalen" Freitag. Obwohl man sich aufgrund der vielen Testdaten von vor einigen Wochen auf der sicheren Seite wähnte, gab es heute viel zu tun: Die Streckenbedingungen waren wie so oft am Rennwochenende vollkommen anders. Hinzukamen Probleme bei Giancarlo Fisichella.

"Ich bekam heute nicht wirklich ein Gefühl für das Auto", gestand der Italiener. "Ich fuhr nur eine schnelle Runde, hatte einen Dreher in Stowe und bekam danach ein Problem, das mich für den Rest der Session in der Box festhielt." Was das Problem war, wollten weder Fisichella noch Chefingenieur Pat Symonds verraten. Allerdings wolle man es bis zum Samstagstraining behoben haben. Fisico ist jedenfalls "zuversichtlich" am Samstag und Sonntag "konkurrenzfähig" zu sein.

Fernando Alonso kämpfte hingegen mit dem Wind und einem starken Übersteuern. "Das hatte ich bei jedem Run. Obwohl wir das Auto verbessert haben, fehlt uns noch die gewünschte Balance." Durch den wechselhaften Wind sei das Auto auch "schwierig zu fahren" gewesen. "Aufgrund unserer Balance-Probleme ist es schwierig zu sagen, wo wir stehen - aber wenn man nach den Zeiten geht, sind wir in einer guten Position." Außerdem wisse man, dass das "Auto hier schnell" sein könne.