Was haben Michael Schumacher und die amtierende Miss Italia gemeinsam? Der Titel kann es nicht sein - der siebenfache Champion ist seit dem letzten Jahr erstmals seit vielen, vielen Jahren ohne. Aber es geht hier auch nicht um einen abgedroschenen Witz: Michael Schumacher und Miss Italia Edelfa Masciotta durften am Sonntag beim Motorrad GP in Mugello auf einer Ducati-Zweisitzer-Maschine mitfahren.
Beide absolvierten zusammen mit Randy Mamola zwei Runden auf dem Ducati-Doppelsitzer-Bike. "Das war sehr beeindruckend!", schwärmte Schumacher, der im letzten Jahr selbst einmal rund 40 Runden auf einem normalen Ducati MotoGP-Bike drehen durfte. "Beeindruckend ist das einzige Wort, das mir momentan dazu einfällt."
"Das war eine sehr schöne Erfahrung. Es war natürlich anders, als alles was ich gewohnt bin - selbst anders als meine Fahrt auf einer Desmosedici im letzten Winter. Auf einem Bike fühlt man den Speed mehr, man rutscht mehr herum und das ist eben anders als in einem Auto - darin fühlt man sich sicherer."
Zudem wisse man als Passagier natürlich nie genau, was als nächstes geschehen würde. "Das macht es sehr interessant! Ich musste Randy einige Male auf den Rücken schlagen, um ihn daran zu erinnern, dass ich nächstes Wochenende ein Rennen in Silverstone zu fahren habe", scherzte der Ferrari-Star. Einen Umstieg auf zwei Räder schloss er jedoch aus: "Ich habe genug von zwei Rädern - ich hege keine Pläne ein Biker zu werden!"
Und was sagte eigentlich Miss Italien zu ihrem Ritt mit Randy Mamola? "Randy war fantastisch und gab mir viel Vertrauen." Nach der Fahrt hatte sie jedoch "keine Kraft" mehr in ihren Armen. "Es war sehr anstrengend. Aber auch wundervoll."



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